Fahrzeugwarnmarkierung

Um Verkehrsunfälle zu verhindern müssen betriebliche Fahrzeuge und Container mit Warnmarkierungen versehen werden. Auf diese Weise sind sie bei schlechter Sicht und in der Dunkelheit besser zu sehen. KfZ-Warnmarkierung, Konturmarkierung für LKW und Anhänger, Heckmarkierung für LKW und Hänger, Warnflaggen, Geschwindigkeitsschilder, Schulbustafeln, Abfall Tafeln, A Tafeln und Containerwarnmarkierungen finden Sie in dieser Rubrik.


Inhalt:

Container-Warnmarkierung, Containermarkierung

Je nach Einsatzgebiet und Funktion und gibt es Container in unterschiedlichen Bauformen und Größen. Zur Müll- und Abfallentsorgung, zum Sammeln von Schrott, Altglas und Altpapier oder zum Transportieren von Bauschutt.

Zum Sammeln und Befüllen werden diese Container an Straßen und Plätzen positioniert, an denen mehr oder weniger starkem Fahrzeugverkehr und Personenverkehr gerechnet werden muss.

Diese abgestellten Container bilden dabei Hindernisse, die bei schlechten Witterungsverhältnissen, bei Dunkelheit und schlechter Sicht leicht übersehen werden können und somit eine Gefährdung darstellen.

Nach § 32 (1) der Straßenverkehrsordnung müssen abgestellte Container im öffentlichen Verkehrsraum mit reflektierenden Warnmarkierungen versehen werden. Auch jeder Container, der nur zum Teil in den öffentlichen Verkehrsraum hineinragt, muss zwingend mit einer Containerwarnmarkierung ausgestattet werden.

Klare rot weiße Warnfarben und ein hohe Rückstrahlwert der Warnstreifen garantieren eine frühere Sichtbarkeit des Containers.  Die Verkehrsteilnehmer werden rechtzeitig vor dem Hinderniss gewarnt und können ausweichen.

Die Warnmarkierung müssen laut STVO schon von weitem im Scheinwerferlicht der Kraftfahrzeuge sichtbar sein und wahrgenommen werden. Um das zu gewährleisten beschreibt die DIN  67520 die geforderten Werte für Leuchtdichte, die vorgeschriebene Reflexionsklasse und die Ausführung der Container Warnmarkierung hinsichtlich Größe und Farbigkeit.

Zur Ausstattung eines Containers mit der Warnmarkierung werden 8 Warnstreifen im Format von 141 x 705 mm benötigt, jeweils 2 für Front- und Rückseite, sowie die beiden Seiten. Wir liefern deshalb die Warnmarkierung für Container in fertig zugeschnittenen Sätzen mit 4 rechts-­ und 4 linksweisenden Zuschnitten im vor­geschriebenen Format. Die retroreflektierende 3M-Folie besitzt einen mikroprismatischen Aufbau für starke Reflexionswerte. Die RA2 C-Folie ist selbstklebend. Der starke Kleber haftet hervorragend auch auf unebenen Untergründen. Das flexible Folienmaterial garantiert eine leichte Handhabung.

 

Kfz-Warnmarkierung zur Markierung von Fahrzeugen mit Sonderrechten nach  StVO § 35 (6) / nach DIN 30710

Als Fahrzeuge mit Sonderrechten werden in Deutschland Fahrzeuge bezeichnet, die über eine Befreiung von den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung (StVO) verfügen. Diese Befreiung ist an bestimmte Bedingungen gebunden und wird in § 35 StVO geregelt.

Zu den Sonderrechten im Straßenverkehr gelten folgende:

  • Langsamem Fahren auf der Autobahn
  • Halten oder Parken im Haltverbot
  • Befahren von Gehwegen
  • Überschreiten des Tempolimits
  • Fahren bei Rotlicht an Ampeln
  • Befahren der Gegenfahrbahn
  • Befahren einer Einbahnstraße entgegen der Fahrtrichtung oder Rückwärtsfahren in einer Einbahnstraße

Sonderfahrzeuge, die dem Bau, der Unterhaltung oder Reinigung der Fahrbahnen und Anlagen im Straßenraum oder der Müllabfuhr dienen und durch weiß-rot-weiße KfZ Warnmarkierungen gekennzeichnet sind können über Sonderrechte entsprechend StVO § 35 (6) / DIN 30710 verfügen. Diese Fahrzeuge dürfen, wenn es ihr Einsatz erfordert, auf allen Straßen und Straßenteilen und auf jeder Straßenseite in jeder Richtung zu allen Zeiten fahren und halten, soweit es durch ihren Einsatz notwendig wird.

Über diese Sonderrechte können unter bestimmten Bedingungen folgende Fahrzeuge verfügen:  Baufahrzeuge, Müllfahrzeuge, Straßenreinigung, Einsatzfahrzeuge des Havarie- und Katastrophenschutzes, Winterdienstfahrzeuge, Messfahrzeuge etc.

Die Sonderrechte dürfen nur unter Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ausgeübt werden.

Fahrzeuge, welche Sonderrechte beanspruchen, müssen nach DIN 30710 mit  rot-weiß schraffierter KFZ Warnmarkierungen ausgerüstet sein. Nur mit einer ausreichenden und korrekten Kennzeichnung mit KFZ-Warnmarkierungen dürfen Fahrzeuge eingeschränkte Sonderrechte nach §35 (6) StVO nutzen.

Diese KFZ-Warnmarkierungen sollen die Sichtbarkeit der Fahrzeuge und damit die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Ohne die entsprechende Kennzeichnung besteht möglicherweise ein erhöhtes Unfallrisiko, da die Verkehrsteilnehmer das Fahrzeug eventuell zu spät erkennen.

Die Warnmarkeirung besteht aus weißen und roten Streifen, die abwechselnd im Winkel von 45 Grad angebracht sind. Die Streifen haben eine Breite von 100 mm. Die dafür verwendete Reflexionsfolie muss mindestens der Reflexionsklasse RA2 entsprechen.

Die Norm formuliert aber nicht nur die Folienbauart, sondern auch die Befestigung der einzelnen Warnmarkierungs-Flächen. Zur Kennzeichnung der Fahrzeuge mit Sonderrechten wird eine festgeschriebene Anzahl an Warnmarkierungs-Normflächen gefordert.

Normfläche: Eine Normfläche besteht dabei aus einem Quadrat von 141 x 141 mm, welches diagonal in eine weiße und eine rotes Hälfte unterteilt ist. (siehe Abb.)

Einzelfläche: Eine Einzelfläche (141 x 282 mm) besteht aus zwei aneinandergelegten Normflächen. (siehe Abb.)

Entsprechend der DIN 30710 sind für eine korrekte Kennzeichnung 4 Einzelflächen an der Front und 4 Einzelflächen am Fahrzeugheck vorgeschrieben. Die Anbringung einer einzelnen Norm- bzw. Einzelfläche ist ungenügend.

Was bedeutet bei Warnmarkierungen linksweisend oder rechtsweisend?

Links- oder rechtsweisende Warnmarkierungen sollen den Betrachter links oder rechts an dem Hindernis oder der Gefahrstelle vorbei lenken.
Dazu müssen Sie gedanklich die Warnmarkierungen senkrecht so aneinander legen, dass die Schraffurbalken ein A ergeben.
Der rechte Schenkel des A steht dabei für die rechtsweisende Ausrichtung und der linke Schenkel des A steht für die linksweisende Schraffur der Warnmarkierung!

Die Seitenflächen  der Fahrzeuge müssen zur Nutzung der eingeschränkten Sonderrechte nicht gekennzeichnet werden. Für  Fahrzeuge die auch quer zur Fahrtrichtung zum Einsatz kommen, wird jedoch empfohlen. Zusätzlich an den Seitenflächen Warnmarkierungen anzubringen.

Auch für Schwerlastbegleitfahrzeuge (BF3) ist die Anbringung einer rot-weißen Typ2-Reflexfolie als Warnmarkierung  vorgeschrieben. Diese Warnmarkierung für BF3-Fahrzeuge unterscheidet sich jedoch von der Kfz-Warnmarkierung nach DIN30710 in der Streifenbreite. Die Warnmarkierung für Schwerlasttransporte ist im Merkblatt für die Kennzeichnung und Ausrüstung von BF3-Fahrzeugen beschrieben.

Zudem gibt es in Deutschland bundeslandspezifische Regeln für Warnmarkierung.  In Bayern ist z.B. die Kennzeichnung von überbreiten Landmaschinen mittels rot-weißer Reflexfolie Pflicht. Diese Warnmarkierung  muss jedoch eine Breite von 560 mm haben.

 

Abfall-Warntafel, LKW Warntafeln für Abfalltransporte

Für alle abfallwirtschaftlichen Tätigkeiten gilt seit 1. Juni 2012 das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG). Unternehmen, die Abfälle sammeln und transportieren und Händler von Abfällen sind unmittelbar von dieser Regelung betroffen.

Für den Transport von Abfällen zur Beseitigung und für den Transport von gefährlichen Abfällen brauchte man bisher eine Transportgenehmigung. Im gewerblichen Bereich ist nun nur noch für gefährliche Abfälle eine Genehmigung (Beförderungserlaubnis für gefährliche Abfälle) erforderlich. Entsorgungsfachbetriebe, die für diese Tätigkeit zertifiziert sind, brauchen nach wie vor keine Transporterlaubnis.

Fahrzeuge, die Abfälle auf öffentlichen Straßen befördern, müssen laut §55 KrWG / AbfG (Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz), mit einer Abfall-Warntafel "A-Tafel" am Fahrzeugheck und an der Fahrzeugfront ausgestattet sein. Die A-Warntafel gibt anderen Verkehrsteilnehmern und im Notfall Rettungskräften Informationen zum Einsatz und zur Ladung des Fahrzeugs. Die A-Tafeln müssen deutlich sichtbar am Fahrzeug angebracht sein.

Für gewerbsmäßige Abfalltransporte im öffentlichen Straßenverkehr besteht die Kennzeichnungspflicht für alle Abfälle, egal ob es sich um gefährliche oder ungefährliche Abfälle handelt.

Diese Regelung gilt für Unternehmen, die mit ihrem Hauptbetrieb auf den gewerbsmäßige Abfalltransporte ausgerichtet sind, und auch für Entsorgungsfachbetriebe, die bis dahin ausgenommen waren.

Diese LKW-Warntafeln für den Transport von Abfällen bestehen aus jeweils einer rechteckigen, rückstrahlenden, weißen Fläche mit schwarzer Aufschrift "A" für Abfall. Die Warnmarkierungen, A-Schilder sind während der Abfallbeförderung vorne und hinten am Transportfahrzeug deutlich erkennbar anzubringen. Die Abfall-Schilder sind als starre oder klappbare Ausführung erhältlich.

Die starre Ausführung der Abfallwarntafel eignet sich besonders für permanent zu kennzeichnende Fahrzeuge, wie Müllfahrzeuge.

Die A-Tafeln bestehen aus verzinktem Stahl, 0,8 mm dick. Die Oberfläche ist weiß reflektierend. A-Schilder haben eine Größe von 400 x 300 mm. Wahlweise sind die Abfall-Schilder mit einem schwarzen umlaufenden Kantenschutz ausgestattet.

Zur Befestigung besitzt die starre Ausführung des A-Schildes einen Haltebügel.

Die klappbare Variante der A-Tafel ist ideal zur temporären Kennzeichnung von Abfalltransporten geeignet.

 

Geschwindigkeitsschilder für KFZ nach § 58 StVZO, KfZ-Schilder und KFZ-Aufkleber mit kmh-Angabe

Geschwindigkeitsschilder und KFZ-Aufkleber mit km-Angabe geben die zulässige Höchstgeschwindigkeit des gekennzeichneten Kraftfahrzeuges in Kilometer pro Stunde an.
Ein Geschwindigkeitsschild oder ein KFZ-Aufkleber mit km-Angabe nach § 58 StVZO informiert den Fahrer des Folgefahrzeuges, dass er hinter einem relativ langsamen Fahrzeug fährt. Besonders  zur Einschätzung der Position und Geschwindigkeit bei Überholvorgängen ist diese Kenntnis erforderlich.

Geschwindigkeitsschilder sind rund und besitzen einem Durchmesser von 200 mm. Der Untergrund der Schilder ist weiß mit einem schwarzen Rand. Die Ziffern zur Geschwindigkeitsangabe sind in schwarzer fetter Engschrift entsprechend Anlage V der StVZO in einer Schriftgröße von 120 mm ausgeführt. Die Schilder weisen nur die Ziffern für die Geschwindigkeitsbegrenzung ohne die Einheit kmh auf.

Mit Geschwindigkeitsschildern oder KFZ-Aufklebern müssen gekennzeichnet sein

  • mehrspurige Kraftfahrzeuge mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 60 km/h,
  • Anhänger mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von weniger als 100 km/h,
  • Anhänger mit einer eigenen mittleren Bremsverzögerung von weniger als 2,5 m/s2.

Über die Ausrüstungspflicht mit den Geschwindigkeitsschildern entscheidet die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit, nicht die Art des KFZ. Geschwindigkeitsschilder sind ideal zur Beschriftung für Kraftfahrzeuge, für Zugmaschinen und Anhänger geeignet.

So müssen z.B. auch selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Stapler, Zugmaschinen, und Flurförderzeuge, motorisierte Krankenfahrstühle sowie elektronische Mobilitätshilfen mit Geschwindigkeitsschildern ausgestattet werden.

Langsam fahrende Zweiräder benötigen keine Kennzeichnung mit Geschwindigkeitsschildern, jedoch dreirädrige Kleinkrafträder, da diese mehrspurig sind.

 

Retroreflektierenden Konturmarkierung gemäß UN ECE R 104 und UN ECE R 48

Konturmarkierungen findet man auf LKW‘s über 6,0 m Länge, auf Anhängern mit Planenaufbauten, und  auf  Tankfahrzeugen.  Diese Konturmarkierungen kennzeichnen die Konturen von Fahrzeugen mit einem reflektierenden Material, so dass diese Fahrzeuge mit ihren Abgrenzungen bei Dunkelheit besser sichtbar sind.
Untersuchungen haben gezeigt, dass diese auffällige Markierungen aus retroflektierendem Material die Erkennbarkeit von Nutzfahrzeugen deutlich verbessern.
Bei LKW’s und Sattelzügen treten im Dunkeln ca. 30 % weniger Zusammenstöße an Heck und Seite der Fahrzeuge auf, wenn diese Fahrzeuge mit einer  Konturmarkierung gemäß UN ECE R 104 und UN ECE R 48 ausgestattet sind. Diese Tatsache ist statistisch belegen.

Etwa ein Drittel aller Unfälle mit LKW's ereignen sich bei schlechten Sichtverhältnissen oder ungünstigen Wetterbedingungen, während der Dämmerung oder bei Dunkelheit. Oft  haben diese Zusammenstöße zugleich schwerwiegendere Folgen als Unfälle bei Tageslicht. Eine wesentliche Ursache dafür ist die schlechte Sichtbarkeit der LKW's  und der Konturen von Aufliegern und Anhängern.
Besonders bei schlechten Sichtverhältnissen ist die Einschätzung der Geschwindigkeit eines KfZ sowie der eigene Abstand zum nächsten Fahrzeug ungenau. Nachfolgende Fahrzeugführer erkennen einen vorausfahrenden Lkw deshalb zu spät oder überhaupt nicht und fahren auf das Heck oder seitlich auf.
Auch stehende Lastkraftwagen sind oft von Auffahrunfällen betroffen.

Nach der europäischen Richtlinie 2007/35/EG müssen Lastkraftwagen für eine Neuzulassung ab dem 10. Juli 2011 mit Konturmarkierung gemäß ECE 104 ausgestattet werden. Die Sichtbarkeit der LKW soll durch die Ausstattung mit der retroreflektierenden Konturmarkierung deutlich erhöht und damit das Unfallrisiko maßgeblich verringert werden.

Folgende Fahrzeuge zur Güterbeförderung sind von der europäischen Richtlinie 2007/35/EG betroffen und sollten bei der Neuzulassung Markierungen nach ECE 104 anbringen:

  1. LKW mit Gesamtgewicht über 7,5t
  2. Fahrzeuge mit einer Breite von mehr als 2 m
  3. Fahrzeuge mit einer Länge von mehr als 6 m
  4. Anhänger mit einem Gesamtgewicht von über 3,5t

Korrekte Ausführung der Konturmarkierung

Bei unterbrochener Konturmarkierung muss die Markierung immer noch 80% der Gesamtbreite des Fahrzeugaufbaus betragen.
Der Abstand der unteren Markierung vom Boden muss mindestens 250 mm  und darf  höchstens 1.500 mm betragen.
Der Abstand der Heckmarkierung zu den vorgeschriebenen Bremsleuchten sollte mindestens 200 mm betragen.
Eine Kombination von markierten und nicht markierten Fahrzeugen und Anhängern sollte vermieden werden.

Die farbliche Wahl der Konturmarkierung für Seiten und Heck ist in der UN ECE R 48 im Absatz 5.15 festgelegt. Demzufolge wird zur seitlichen Kennzeichnung gelbe und weiße retroreflektierende Konturmarkierung sowie gelbe und rote retroreflektierende Konturmarkierung zur Kennzeichnung des Hecks verwendet.

Bei  Brewes erhalten Sie Konturmarkierungen für LKW – Festaufbauten  und LKW –Planenaufbauten in den Breiten von  55 bzw. 51 mm und in den Bandlängen von 12,5 m, 29 m, 39 m und 40 m Länge.
Herausragende Produkteigenschaften der 3M Diamond Grade Konturmarkierungen:
Die selbstklebende retroreflektierende 3M-Folie RA3 C besitzt eine langlebige hohe Qualität und eine sehr Klebkraft.  Die besonders hellen und klaren Farben der Konturmarkierung sind optisch attraktiv und garantieren eine gute Sichtbarkeit bei Tag und Nacht.
Die mikroprismatischen Reflektorfolien der Konturmarkierung sorgen mit hohen Reflexwerten für eine gute Sichtbarkeit der Konturmarkierung bei Dämmerung, Dunkelheit und schlechter Witterung. Die 3M Konturmarkierung besitzt versiegelte Kanten für eine lange Lebensdauer und eine gute Widerstandsfähigkeit gegen Schmutz und Nässe.
Der dauerhaft druckaktive Klebstoff  selbstklebenden Reflektorfolie verfügt über eine hohe Anfangsklebkraft und die haftet sofort nach Anbringung.

 

rote Warnflagge für überhängende Lasten nach §22 StVO

Der § 22 der Straßenverkehrsordnung trifft folgende zur Ladungssicherung: Fahrzeug oder Zug samt Ladung darf nicht länger als 20,75 m sein. Die Ladung darf bis zu 1,50 m hinausragen. Bei einer Beförderungswegstrecke bis zu einer Entfernung von 100 km darf die Ladung bis zu 3 m über das Fahrzeug hinausragen.

Ragt das äußerste Ende der Ladung um mehr als 1 m über die Rückstrahler des Fahrzeugs nach hinten hinaus, so ist es kenntlich zu machen durch mindestens

  • eine hellrote, durch eine Querstange auseinandergehaltene Fahne mit einer Mindestgröße von30 x 30 mm oder
  • durch ein hellrotes, quer zur Fahrtrichtung pendelnd aufgehängtes Schild, ebenfalls mit einer Mindestgröße von 30 x 30 mm oder
  • Durch einen senkrecht angebrachten zylindrischen hellroten Körper mit einer Höhe von 30 mm einem Durchmesser von mindestens 35 cm.

Diese Warnkörper bzw. Warnflagggen dürfen nicht höher als 1,50 m über der Fahrbahn angebracht werden.

Unsere Warnflaggen für überhängende Lasten hängen durch eine eingeschweißte Stahl-Haltestangen gerade und faltenlos und sind damit jederzeit in voller Größe sichtbar. Die roten Warnflaggen aus Polyethylen zeichnen sich durch lange Haltbarkeit aus. Das PE ist umweltfreundlich: es verrottet, ist grundwasserneutral und bei Verbrennung unschädlich.

Warnflaggen mit Werbeaufdruck

Auf Wunsch sind die Warnflaggen für überhängende Lasten auch mit Werbeaufdruck lieferbar. Mehrfarbige Werbeaufdrucke sind auf Anfrage möglich.
Die bedruckten Warnflagge mit weißem Werbeaufdruck sind gut geeignet zur Übermittlung ihrer Werbebootschaft für alle Firmen aus den Branchen Holz- und MetallverarbeitungMetall- und Holzhandel, Installations- und Baubetriebe, Betriebe der Heizungs- und Klimatechnik usw.

 

Warnflaggen für Ladebordwand und Hubladebühnen nach § 53 b StVZO

Hubladebühnen / Ladebordwände an Fahrzeugen müssen nach § 53 b StVZO während des Betriebs durch gelbe Blinkleuchten und nach hinten wirkende, retroreflektierende rot-weiße Warnmarkierungen (Warnflaggen) kenntlich gemacht sein.

Unsere Truck-Flags - Warnflaggen für Ladebordwand bestehen aus flexiblem und robustem Reflexmaterial, welches Ihnen eine überdurchschnittliche Lebensdauer und maximale Fernsichtbarkeit bei allen Witterungslagen garantiert. Einfache Montage durch mitgelieferte Systemschienen.
Das Warnflaggen-Set besteht aus 2 Warnflaggen, jeweils 1 Stück links- und rechtsweisend sowie den Aluminium-Wechselhalterung.
Der Wechselhalter für die Warnflaggen wird dauerhaft an der Ladebordwand oder der Hubladebühne befestigt, wobei die Warnflaggenleicht ausgewechselt werden können.

 

Schulbustafel, Schulbusschilder

Nach § 33 (4) der BOKraft (Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr) müssen Schulbus-Kraftfahrzeuge, die für mehr als 6 Personen zugelassen sind und für die Schülerbeförderung eingesetzt werden,  mit Schulbustafeln bzw. Schulbusschildern gekennzeichnet werden. Die BOKraft schreibt eine Kennzeichnung dieser Fahrzeuge mit jeweils einem Schulbusschild an der Front- und Rückseite vor. Die Größen für die orange-schwarzen Schulbustafeln sind  mit  400x400 mm für die  Fahrzeugvorderseite und mit 600x600 mm für die Heckseite durch die BOKraft vorgeschrieben. Die vorderseitige Oberfläche der orangefarbenen Schulbustafel - Warntafel ist reflektierend nach RAL 2006 mit schwarzem Piktogramm und schwarzem Rand auszuführen. Bei Leerfahrten dürfen die Schulbusschilder - Warntafeln nicht angebracht sein.

Sie erhalten bei uns Schulbuszeichen aus korrosionsbeständigem Aluminium mit oder ohne Kantenschutz und auf Wunsch horizontal klappbar in den vorgeschriebenen Größen. Auch als Ausführung in Magnetfolie für ein schnelles Entfernen bei Leerfahrten sind die Schulbusschilder lieferbar.

 

Parkwarntafel (Verkehrszeichen Nr. 630)

Eine reflektierende Parkwarntafel bzw. Nachtparktafel ist eine Fahrzeugkennzeichnung, die hilft, Auffahrunfälle bei schlechter Sicht und in Dunkelheit zu verhindern. Die rot/weißen Warntafeln werden vorne bzw. hinten an Fahrzeugen angebracht, die nicht unbedingt mit einer Parkleuchte ausgestattet sein müssen .

Diese Parkwarntafeln ersetzen in bestimmten Fällen die Beleuchtung des Fahrzeuges mit eigener Lichtquelle. Die Warntafel kennzeichnet z.B. einen innerhalb einer geschlossenen Ortschaft auf der Fahrbahn geparkte Anhänger.

Der Paragraph 51c STVO besagt zu Parkleuchten und Parkwarntafeln

Park-Warntafeln zeigen wie Parkleuchten die seitliche Begrenzung des abgestellten Fahrzeugs an.

An KFZ, Zügen und Anhängern sollten vorhanden sein:

  1. eine Parkleuchte mit weißem Licht, nach vorn wirkend und eine Parkleuchte mit rotem Licht, nach hinten gerichtet für jede Seite des Fahrzeuges oder
  2. eine Begrenzungsleuchte und eine Schlussleuchte oder
  3. eine abnehmbare Parkleuchte mit weißem Licht für die Frontseite und eine abnehmbare Parkleuchte mit rotem Licht für die Heckseite oder
  4. je eine Parkwarntafel für die Front und die Heckseite des Fahrzeugs bzw. Anhängers mit jeweils 100 mm breiten roten und weißen Streifen, die mit einem Winkel von 45 Grad nach außen und unten verlaufenden

Parkwarntafeln sind für parkende Fahrzeuge über 3500kg und für alle Anhänger, z.B. Wohnwagen innerhalb geschlossener Ortschaft notwendig. Es muss jeweils eine Parkwarntafel vorne und hinten angebracht werden.

Die Warnflächen der Parkwarntafeln dürfen nur bei parkenden Fahrzeugen sichtbar sein. Sie müssen auf der dem Verkehr zugewandten Seite des Fahrzeugs oder Änhängers möglichst niedrig und nicht höher als 100 cm angebracht sein. Der höchste Punkt der leuchtenden Fläche darf nicht über diese 100 cm - Marke hinausragen. Außerdem muss die Warnfläche der Parkwarntafel mit dem Umriss des Fahrzeugs, des Anhängers oder der Ladung abschließen. Abweichungen von weniger als 10 cm nach innen sind zulässig.
Die Parkwarntafel darf dabei nicht die Rückstrahler oder das KfZ-Kennzeichen des Fahrzeuges verdecken.

Oft benutzte Suchwörter für Konturmarkierung: Abfalltafeln, Warnflaggen §53b StVZO