Mobile Absperrungen

Absperrungen sind nötig, um auf eventuelle Gefahren und verbotene Zonen hinzuweisen. Zufahrtsverbote von Parkplätzen oder Grünflächen, Leitsysteme innerhalb von Baustellen sowie allgemeine Gefahrenwarnungen sind mit nachfolgenden Produkten realisierbar.

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Inhalt:

Absperrtechnik – mobile Absperrungen

Mit einer Absperrung wird ein Bereich abgegrenzt, in dem sich Gäste, Mitarbeiter, Besucher, Verkehrsteilnehmer oder andere Personen nicht aufhalten dürfen.

Moderne Absperrtechnik muss verschiedenen Aufgaben gerecht werden. Ob Baustellenabsicherung, Absicherung von Gefahrenstellen, Parkplatzabsperrung oder geänderter Verkehrsführung,  Veranstaltungen oder als Leitsystem für Personenwege - Absperreinrichtungen sind in betrieblichen und öffentlichen Bereichen allgegenwärtig.

Auch zur Verkehrslenkung und Fahrbahnaufteilung, zur Absicherung von Havarieeinsätzen und von Unfallorten sowie zum Schutze der Umwelt werden Absperreinrichtungen eingesetzt.

Absperrungen sind außerdem wichtige Elemente der Betriebsausstattung und Lagerausstattung für die betriebliche Sicherheit.

Die Hauptaufgabe von Absperrungen besteht jedoch darin, die Menschen zu warnen, zu schützen und sicher zu leiten.

Zur Absperrung werden je nach Erfordernis verschiedene Absperrtechnik und Absperreinrichtungen eingesetzt:

Dabei ist zwischen einer zeitweiser und temporärer Absperrung zu unterscheiden.

Permanente Absperrungen werden dort angebracht, wo Verkehrswege oder -flächen dauerhaft nicht befahren werden dürfen oder die Verkehrsführung gelenkt werden soll, z.B. in  verkehrsberuhigten Bereichen oder in Fußgängerzonen. Betriebszufahrten, gewerbliche und private Parkplätze, Gefahrenbereiche in Großlagern, Verladeplätzen und Produktionsstätten bedürfen ebenfalls  einer permanenten Absicherung durch entsprechende Absperreinrichtungen. Permanente Absperreinrichtungen wie Sperrpfosten, Sperrschranken oder  Sperrbügel werden durch Einbetonieren oder Erdanker fest am Einsatzort installiert. Auch ein fest installierter Rammschutz bzw. Anfahrschutz gehört zur Absperrtechnik.

Grund für eine temporäre Absperrung können Gefahrenbereiche wie Baustellen, Grasmahd, Baumfällarbeiten, Havarieeinsätze, Veranstaltungen oder ein Unfallort sein. Die Absperrungen werden kommunal, betrieblich oder verkehrsrechtlich angeordnet und beispielsweise von der Polizei, Feuerwehr und anderen Einsatzkräften aufgestellt. Um die Verkehrsbehinderung so gering wie möglich zu halten, können Umleitungen eingerichtet werden.

Temporäre Absperrungen werden je nach Einsatzort (innen oder außen) und absehbarer Einsatzdauer  entweder aufgestellt oder so verankert, dass sie schnell und ohne Einsatz aufwendiger  Hilfsmitteln schnell wieder entfernt werden können. Aufstellvorrichtungen für temporäre Absperrungen sind Fußplatten, Bakenfüße, Standpfosten oder Standrohre, Haltestäbe oder Einschlagpfosten.

Bei Brewes finden Sie eine große Auswahl an mobiler Absperrtechnik für verschiedene Anwendungsbereiche. Unser Sortiment bietet Lösungen für Absperrungen im kommunalen, betrieblichen und privaten Bereich.

 

Warnaufsteller, Klappaufsteller

Warnhinweise zum Aufstellen schützen Ihre Mitarbeiter  und Besucher z.B. vor "Rutschgefahr" durch die Bodenreinigung.

Mit Warnaufstellern können Sie schnell die Aufmerksamkeit auf Hindernisse und potentielle Gefahren lenken oder weisen wirksam auf Verbote hinweisen.

Die Aufsteller sind wetterfest, abwaschbar und strapazierfähig. Sie ermöglichen eine schnelle, einfache Handhabung und lassen sich zur Aufbewahrung platzsparend zusammenklappen.

Die Warnaufsteller können mit einem Handgriff positioniert, umgesetzt und anschließend wieder platzsparend verstaut werden. Auf potentielle Gefahren kann umgehend und ohne Verzögerung hingewiesen werden, ohne dass dazu die Arbeit unterbrochen werden muss.

Warnaufsteller lassen sich einfach und flexibel einsetzen zur Kennzeichnung von Gefahrenstellen bzw. zur Absperrung zugangsgeschützer Bereiche.

Warnaufsteller mit Reflektoren

Möchten Sie Bereiche absichern, die besonders stark gefährdet sind, verwenden Sie am besten Warnaufsteller mit eingebauten Reflektoren. Die  Warnaufsteller sind mit jeweils 4 roten Reflektoren sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite ausgerüstet. Zwei Reflektoren befinden sich jeweils an der oberen Kante neben dem Tragegriff und die beiden anderen Reflektoren sind in die Standfüße des Warnaufstellers integriert.

Diese Aufsteller sind auch in Bereichen mit unzureichender Beleuchtung sofort erkennbar. Die Reflektoren verstärken die Warnwirkung und warnen sicher und wirksam.

Diese Aufsteller sind ebenfalls klappbar und mit einem praktischen Tragegriff versehen. Die schwere Ausführung dieser Warnaufsteller (1,09 kg) sorgt für einen sicheren Stand auch im Außenbereich, z.B. vor Ladengeschäften.

Blanko Warnaufsteller zur individuellen Beschriftung

Besonders bewährt haben sich die Warnaufsteller zur Warnung vor Rutschgefahr nach Reinigungsarbeiten oder bei glatten Böden. Aber auch andere Gefahrenstellen im gewerblichen und öffentlichen Bereich lassen sich wirksam mit diesen Warnaufstellern absichern:  z.B. Rauchverbote, Zutrittsverbote oder Stolpergefahr können durch einen Aufsteller ebenso flexibel übermittelt werden wie Hinweise zum Arbeitsschutz. Der Gebrauch von Warnaufstellern ist insbesondere an Standorten sinnvoll, in denen häufig wechselnde oder kurzzeitige Anforderungen keine feste Beschilderung erfordern.

Neutrale Warnaufsteller erhalten Sie bei uns zur individuellen Beschriftung. Die entsprechenden Aufkleber mit Warnsymbolen, Verbotszeichen und Gebotszeichen gemäß ASR A1.3, ISO 7010 oder BGV A8 und verschiedene Textaufkleber mit Warnhinweisen können Sie ebenfalls in unserem Onlineshop kaufen.

 

Schilderständer

Besonders im Bereich von Baustellen sind die Anforderungen und Pflichten der Verkehrssicherung nicht zu unterschätzen: Wer eine Gefährdung verursacht, muss entsprechend gültiger Rechtslage dafür sorgen, dass keine Personenschäden oder Sachschäden aus dieser Situation entstehen. Nach § 823 BGB kann eine Zuwiderhandlung hohe Schadenersatzforderungen nach sich ziehen. Die normgerechte Beschilderung von Baustellen ist deshalb zwingend notwendig. Sie sollte nach den »Richtlinien für die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen« (RSA) oder den „Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Sicherungsarbeiten an Arbeitsstellen an Straßen“ (ZTV-SA 97) erfolgen.

Besonders bei der Anbringung von Baustellenschildern ist es notwendig, für Standsicherheit und eine sichere Befestigung zu sorgen. Werden die Schilder  oder Befestigungen durch Wettereinflüsse beschädigt oder zerstört,  kann eine normgerechte Baustellenabsicherung nicht mehr garantiert werden.

Für das einfache und schnelle Aufstellen temporärer Hinweisschilder bieten wir Ihnen unseren universalen Schilderständer in verstellbarer Größe für ein oder zwei Schilder verschiedener Formate.

Der Schilderständer aus feuerverzinktem Stahl kann in eingeklapptem Zustand platzsparend gelagert und bei Bedarf schnell aufgestellt werden.  Sein Teleskopauszug ermöglicht variable Höhen zwischen 1,30 m und 1,63 m (mit Schild bis 2,10 m). Die schwenkbaren Standüße verfügen über vier vordere Öffnungen.  Damit kann der Schilderständer je nach Untergrund durch geeignete Krampen befestigt werden, um die Standsicherheit zu gewährleiten.

Zur Baustellenabsicherung wird die Verwendung von Baustellenschildern und Verkehrszeichen nach StVO empfohlen, z.B. die dreieckigen Warnschilder „Vorsicht Baustelle!“ oder „Allgemeine Gefahrenstelle.  Ein Zusatzschild nach StVO wie z.B. "Baustellenausfahrt", „Vermessung“ oder „Ölspur“ kann die Gefahr bzw. das Verbot näher bezeichnen.

Auch für Feuerwehr, THW und Einsatzkräfte ist der stabile Schilderständer gut geeignet. Die gelben Hinweisschilder (z.B. „Ölspur“, „Betreten der Einsatzstelle verboten“, „“Rauchen verboten“ sind bei der Absicherung von Unfällen oder Havarieeinsätzen sehr nützlich.

 

Faltsignale

Wegen ihrer Form werden Faltsignale auch Warnpyramiden oder Triopane genannt.

Bei der Schnellabsicherung von Unfall- und Gefahrenstellen spielen Faltsignale eine wichtige Rolle.
Triopane werden vor allem im Außenbereich eingesetzt, um temporär vor Hindernissen oder Gefahrenstellen zu warnen. Besonders bei Einsätzen von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten werden Faltsignale wegen ihrer einfachen Handhabung geschätzt.

Faltsignale bestehen aus einer dreiseitigen Plane, die über ein robustes Metallgestell gespannt ist. Das dreibeinige Metallgestell sorgt für einen sicheren Stand im Außenbereich, auch auf unebenen Untergründen. Sein stabiler Spannmechanismus gewährleistet eine straffe Spannung der Plane auf der Warnpyramide. Damit wird eine Sichtbeeinträchtigung durch Faltenwurf verhindert.

Zur Erhöhung der Standfestigkeit auch bei schlechten Witterungsverhältnissen, wie starkem Wind, können Faltsignale mit einem zusätzlichen Gewicht stabilisiert werden.

Die Plane der Faltsignale besteht aus einem speziellen witterungsbeständigen Kunststoffgewebe mit wasserabweisender Beschichtung.

Der Warnhinweis mit Warnsymbol und Hinweistext ist auf allen 3 Seiten der Warnpyramide

aufgedruckt, so dass die Botschaft von allen Seiten gut erkennbar ist. Das Planenmaterial ist tagesleuchtend mit fluoreszierender Bedruckung. Retroreflektierende Ausführungen und Sonderdrucke erhalten Sie auf Anfrage, so dass die Warnhinweise auch bei Wind und Wetter und in der Dunkelheit erkannt werden können.

Damit sich ihre Botschaft sofort erschließt, ähneln die Warnzeichen den entsprechenden Verkehrsschildern der Straßenverkehrsordnung (StVO). Zusätzlich zum Piktogramm ist auf den Faltsignalen in vielen Fällen auch noch ein Warnhinweis-Text aufgebracht.

Unsere angebotenen Faltsignale sind in verschiedenen Größen erhältlich. Die Signalflächen der Triopane haben eine Schenkellänge von 70 cm bzw. 90 cm.

Die Faltsignale sind mit wenigen Handgriffen aufgestellt und ebenso schnell wieder zusammengefaltet. Handlich und leicht lassen sie sich auch auf engstem Raum verstauen, im Einsatzfahrzeug, im LKW oder im KFZ ... Eine robuste Tragtasche mit Handgriff erleichtert den Transport und dient gleichzeitig als Schutzhülle zum Schutz vor mechanischer Beanspruchung, Feuchtigkeit und Verschmutzung.

Faltsignale mit Reflektoren oder Blitzleuchten

Für alle Warnpyramiden sind genormte Adapter erhältlich. Auf diese Adapter  lassen sich Warnreflektoren, Lampen, Blitzleuchten, Verkehrszeichen usw. aufmontieren.

Das ist besonders nützlich, wenn sich die Faltsignale bzw. die  Gefahrenstellen an unübersichtlichen Orten befinden oder schlechte Sichtverhältnisse herrschen.

 

Leitkegel, Pylone, Verkehrshütchen

Leitkegel oder Pylone sind kegelförmige Hütchen mit einer auffälligen Farbgebung, die meist aus Kunststoff gefertigt werden. Unter Fachleuten sind sie sind auch als Verkehrsleitkegel, Verkehrshütchen oder Warnkegel bekannt.

Leitkegel werden weltweit im Straßenverkehr eingesetzt. Sie  besitzen jedoch  aufgrund der verschiedenen Normen und Standards eine unterschiedliche Form- und Farbgebung.

Der Begriff „Leitkegel“ wurde durch die deutsche Straßenverkehrsordnung festgelegt. Das  Zeichen 610 gehört gemäß § 43 StVO  Anlage 4 zu den Verkehrseinrichtungen.

Pylonen werden vorrangig als temporäre Verkehrszeichen oder Absperreinrichtung benutzt  - zur Warnung, Verkehrsleitung oder zur Absicherung von Baustellen, Havarie- oder Unfallstellen.

Diese Verkehrshütchen  sind ein besonders einfaches Mittel, um Gefahrenstellen im Bereich der StVO  oder in betrieblichen Außenbereichen zu sichern und zu kennzeichnen. Aber auch im Innenbereich, z.B. in großen Lagerhallen oder Produktionshallen, kann die Aufstellung von Leitkegeln zur Umleitung von Personen- bzw. Stapler-Verkehr in vielen Fällen nützlich sein.

Vorteile von Leitkegeln für mobile Absperrungen

Pylone sind stapelbar und lassen sich damit platzsparend lagern und transportieren.  Auch wegen  ihres  geringen Gewichtes sind Leitkegel leicht an den Einsatzort zu befördern. Im Kollisionsfall sind die Verkehrshütchen in der Regel ungefährlich, da sie weitgehend  gefahrlos mit dem Kraftfahrzeug überfahren werden können.

Bei Leitkegeln, die für mögliche Notfälle in den Einsatzfahrzeugen mitgeführt werden müssen, spielt das Transportvolumen eine große Rolle. Deshalb wurden für solche Zwecke faltbare Leitkegel entwickelt.
Diese faltbaren Leitkegel lassen sich auf einen Bruchteil ihrer Normalgröße zusammenfalten und blockieren nicht den wertvollen Stauraum in den Eisatzfahrzeugen

Material, Größe  und Standsicherheit der Leitkegel

Alle Leitkegel und Warnkegel müssen stabil und witterungsbeständig sein. Für die Herstellung kommen verschiedene  Kunststoffe zum Einsatz, wie PVC oder PE  oder  auch Kautschuk.

Ein Leitkegel besteht aus einer stabilen Fußplatte und einem kegelförmig Körper. Die Form und Ausführung des Fußes sowie das Gewicht eines Verkehrskegels beeinflussen maßgeblich die Standsicherheit der Leitkegel. Je höher sein Eigengewicht, umso sicherer steht der Leitkegel auf seinem Platz, denn auch bei starkem Wind muss die Standsicherheit des Pylons gewährleistet sein.

Die Ausführung der Fußplatte ist besonders wichtig auf unebenem Gelände. Sie sollte deshalb deutlich breiter und schwerer sein als der Leitkegel -Körper. Durch eine entsprechend große, gewichtige Fussplatte erhält der Warnkegel einen tieferen Schwerpunkt und die Gefahr, dass der Pylon bei  Erschütterungen durch Fahrzeugverkehr oder schlechte Witterungsverhältnisse kippt oder verrutscht, wird reduziert.

Die Größe und das Gewicht des Leitkegels sollten deshalb sorgfältig nach seinem Einsatzzweck ausgewählt werden. Gefahrenstellen auf Autobahnen und Schnellstraßen werden durch Warnkegel mit einer Höhe von 75 bis 100 cm zuverlässig abgesichert. Auf untergeordnete Straßen, auf Betriebsgelände oder auf Parkplätzen oder in Gebäuden können dagegen Verkehrshütchen mit einer Höhe von 30 bis 50 cm verwendet werden.

Auffällige Oberflächen der Pylonen

Die Oberfläche des Leitkegels besitzt eine Warnfarbe und der Kegelkörper kann zusätzlich zur Steigerung des Kontrastes mit einem oder mehreren weißen Streifen versehen sein. Ein Leitkegel im Sinne der StVO besteht immer aus drei roten und zwei weißen ringformigen Streifen. Die Fußplatte muss nicht in derselben Farbe wie der Pylonen-Körper ausgeführt sein.

In der Regel sind alle Leitkegel durch ihre auffälligen Farben bei Tageslicht gut sichtbar. Die auffällige Farbekombination – in der Regel rot-weiß  signalisiert auch bei Tageslicht, dass an dieser Stelle Vorsicht geboten ist. In einer Reihe aufgestellt, lenken sie den Verkehr zuverlässig an Baustellen oder temporären Gefahrstellen vorbei. Zur Verbesserung der Sichtbarkeit im Dunklen oder bei extremen Sichtverhältnissen kann die Oberfläche zusätzlich retroreflektierend gestaltet werden. Die Reflexionsgrade werden durch die verwendeten Folientypen bestimmt und unterschieden. Je hochwertiger die verwendete Folie, umso höher ist die Warnwirkung durch eine stärkere Lichtreflexion.

Laut der Richtlinie zur Sicherung von Arbeitsstellen (RSA) an Straßen dürfen im öffentlichen Straßenverkehr nur voll-retroreflektierende Leitkegel zum Einsatz kommen. Ausgenommen von dieser Richtlinie sind Verkehrsleitkegel mit einer Höhe von 32 cm.

Die preiswerteren, tagesleuchtenden bzw. reflektierenden Leitkegel zeichnen sich zwar durch eine bessere Tagessichtbarkeit aus, erfüllen aber vor allem bei Dunkelheit nicht die Anforderungen an das Verkehrszeichen 610. Dies trifft auch auf teilreflektierende Pylonen zu. Sie dürfen daher nur für innerbetriebliche Absperrungen bzw. für Markierungsarbeiten außerhalb von Autobahnen und bei Tageslicht verwendet werden.

Einsatzbereiche der Leitkegel im öffentlichen Straßenverkehr

In der Richtlinie zur Sicherung von Arbeitsstellen ist festgeschrieben welche Verkehrsleitkegel für welchen Einsatzbereich verwendet werden dürfen:

Sonderstellung von Leitkegeln mit 30-32 cm Bauhöhe

Im  Sinne der RSA  sind Leitkegel mit einer Höhe von 30 bis 32 cm nur bei Markierungsarbeiten außerhalb von Autobahnen und nur bei Tageslicht einzusetzen.

Der Vorteil dieser kleineren Ausführung besteht hauptsächlich in einer höheren Transportkapazität auf den Maschinen der Fahrbahnmarkierung. Ein weiterer entscheidender Vorteil liegrt in der geringeren Höhe der aufgestelletn Leitkegel. Bei größeren Pylonen besteht die Gefahr, dass ausladende Fahrzeuge bei beengten Platzverhältnissen zwar nicht die Markierung überfahren, aber beim Wenden mit Front oder Heck über den Leitkegel hinweg schwenken und ihn dabei umwerfen. Dagegen können Busse, Müllfahrzeuge und die meisten LKW’s über die niedrigen Leitkegel schwenken, ohne sie zu berühren.

Bei der Einschränkung, die 30 cm Leitkegel nur bei Tageslicht einzusetzen, geht man davon aus, dass Arbeiten zur Fahrbahnmarkierung normalerweise bei Tageslicht ausgeführt werden. Mit Eintritt der Dunkelheit sollten Markierungsarbeiten abgeschlossen und die Leitkegel für  die Absperrungen entfernt sein.

Leitkegel BASt geprüft

Leitkegel, die im öffentlichen Verkehr eingesetzt werden, müssen in Deutschland § 43 der Straßenverkehrsordnung (StVO) genügen sowie die Technischen Lieferbedingungen für Leitkegel (TL-Leitkegel) erfüllen.

Sie werden durch die Güteschutzgemeinschaft Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen unter Beteiligung der BASt (Bundesanstalt für Verkehrswesen) auf ihre Eignung und Verkehrstauglichkeit überprüft und müssen den jeweils gültigen Vorgaben wie nationalen bzw. europäischen Normen entsprechen.

Die BASt führt die Freigabeliste als Datenbank, welche die eignungsgeprüften Leitkegel enthält, die die Anforderungen der "Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Markierungen auf Straßen (ZTV M 13)" und die der "Technischen Lieferbedingungen für Leitkegel" entsprechen.  Diese Leitkegel erhalten eine BASt-Prüfnummer.

Weitere Suchworte für diese Produkte:

Absperrzaun, Fußständer und Bakenfuß, Schachtschutzgitter