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Warnbänder

Die Arbeitsstättenrichtlinie schreibt vor, dass bewegliche und unbewegliche Hindernisse und Gefahrenstellen im Betrieb deutlich erkennbar und dauerhaft gekennzeichnet werden müssen. Dazu sind rot weiße oder gelb schwarze Warnmarkierungen zu verwenden. Selbstklebende Warnbänder sind schnell und einfach anzubringen und je nach Anwendungsgebiet rückstandslos entfernbar, dauerhaft haltbar und selbst für schwierige Untergründe geeignet. Je nach Einsatzzweck bieten wir Warnbänder mit verschiedenen Eigenschaften: reflektierend, nachleuchtend, magnetisch usw.

Bedeutung der Warnmarkierungen

Warnmarkierungen sind eine effektive und kostengünstige Methode um Hindernisse und Gefahrenstellen optisch zu kennzeichnen. Durch den Einsatz von Warnmarkierungen können Unfälle vermieden und Arbeitnehmer und Inventar geschützt werden. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung muss die Notwendigkeit für die Markierung und Sicherheitskennzeichnung für jeden Einzelfall ermittelt und festgelegt werden.
Warnmarkierungsbänder sind schnell und einfach anzubringen und jederzeit wieder entfernbar. Die Anforderungen an Warnmarkierungen im Unternehmen sind in der ASR A1.3 (Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz) festgelegt.
 

Aussehen von Warnmarkierungen

Gemäß ASR A1.3 muss eine Sicherheitsmarkierung zur Kennzeichnung von Hindernissen und Gefahrenstellen aus gelb-schwarzen oder rot-weißen Streifen bestehen.
Die Streifen müssen diagonal zueinander im 45° Neigungswinkel angeordnet sein. Die Streifen müssen die gleiche Breite aufweisen. Dabei wird jedoch keine bestimmte Breite vorgegeben (anders bei der KfZ-Warnmarkierung: hier ist eine Streifenbreite von 100 mm verbindlich).
Weiterhin muss die Warnmarkierung
  • deutlich erkennbar
  • dauerhaft
  • den Ausmaßen der Hindernisse oder Gefahrenstellen entsprechend
ausgeführt werden.
 

Mit welcher Farbe kennzeichne ich Gefahrenstellen - rot/weiß oder gelb/schwarz?

gelb-schwarze Warnmarkierungen dienen der Kennzeichnung von stationären, ständigen Hindernissen an denen die Gefahr des Anstoßens, Quetschens, Stolperns, Stürzens oder Ausrutschens besteht. z.B. Maschinen, Gebäudeecken, Säulen, Anlagen, Treppen, Rampen, Tore usw.

Warnmarkierung gelb-schwarz

rot-weiße Streifen werden vorzugsweise zur Kennzeichnung von beweglichen oder zeitlich begrenzten Hindernissen und Gefahrenstellen verwendet z.B. Kranhaken, Baugruben, Gerüste, Tritte, Leitern, Fahrzeuge, gelagerte Waren

Warnmarkierung rot-weiß

Durch eine nachleuchtende Ausführung der Sicherheitsmarkierung wird die Erkennbarkeit von Hindernissen bei Ausfall der Beleuchtung erhöht.

 

Was ist linksweisend - was ist rechtsweisend?

Links- und rechtsweisende Warnmarkierungen sollen den Betrachter links oder rechts an einer Gefahrenstelle oder einem Hindernis vorbei leiten.
  • Fällt die Schraffur nach rechts ab, ist das Band rechtsweisend.
  • Fällt die Schraffur nach links ab, ist das Band linksweisend.

rechtsweisende und linksweisende Warnmarkierung

Befindet sich das Hindernis also rechts vom Betrachter, so muss eine linksweisende Warnmarkierung angebracht werden, die links an der Gefahrenstelle vorbei leitet.

Ein linksweisender Warnmarkierungsstreifen bleibt auch bei Drehung um die eigene Achse linksweisend!

ABER: waagerecht angebracht, wird rechtsweisend zu linksweisend!
Eine in senkrechter Position linksweisende Markierung, wird durch Drehung des Warnbandes um 90° in die waagerechte Position, zu einer rechtsweisenden Markierung.

senkrecht angebrachte rechtsweisende Warnmarkierungwaagerecht angebracht wird rechtsweisend zu linksweisend

Die Richtungsangabe bei den Warnmarkierungen im Brewes-Sortiment bezieht sich immer auf die senkrechte Anbringung.

 

Die ASR A1.3 gibt vor, dass an Scher- und Quetschkanten mit Relativbewegung zueinander, die Streifen gegensinnig geneigt zueinander anzubringen sind.

gegensinnig geneigte Warnmarkierung

 

Auswahl der geeigneten Warnmarkierung

Die ASR stellt lediglich Anforderungen an die Farbgebung und Anordnung der Streifen. Je nach Anwendungsgebiet gibt es jedoch auch verschiedene Materialien für Warnmarkierungen:
  • Selbstklebende Warnbänder
    • einfach und schnell anzubringen, beliebig zuschneidbar, kostengünstig
  • Warnmarkierungen aus Aluminium oder Kunststoff zum Anschrauben
    • für schwierige Untergründe auf denen eine Verklebung nicht möglich ist
  • Warnmarkierungen aus Magnetfolie
    • für metallische Oberflächen, rückstandlos entfernbar und wiederverwendbar
  • Warnmarkierungen mit Schutzfunktion, die neben der reinen Kennzeichnungsfunktion auch noch eine Schutzfunktion für Mensch und Inventar bieten:
  • Bodenmarkierungsbänder in Warnfarben sind besonders robuste Markierungsbänder, die auch überfahrbar sind und in verschiedenen Eigenschaften, wie Rutschhemmung oder Nachleuchtdichte verfügbar sind.
Neben dem Grundmaterial stehen noch weitere Eigenschaften für Markierungsbänder zur Auswahl:
  • Reflektierend – besonders gut sichtbar auch bei Dunkelheit oder in der Dämmerung, optimal für den Außenbereich geeignet oder in schlecht beleuchteten Bereichen
  • Langnachleuchtend – auch noch erkennbar, wenn die Beleuchtung ausfällt
  • mit Gewebeeinlage – besonders reißfest oder per Hand einreißbar
  • Temperaturbeständigkeiten je nach verwendeter Folie 
  • Klebkraft und Kleberart in Abhängigkeit vom Untergrund