Etiketten für Etikettendrucker

Auf dieser Seite finden Sie eine breite Auswahl an Etiketten für Etikettendrucker, Etiketten auf Rolle sowie Etiketten für Laserdrucker als Etiketten auf Bogen. Neben verschiedenen Etikettenmaterialien können Sie zwischen Farbe, Form und verschiedenen Material-Beständigkeiten wählen. Zusätzlich erhalten Sie Etiketten für viele Brady-Drucker.


Etiketten auf Rolle, Etiketten auf DIN A4 Bogen oder Etiketten in einer druckerspezifischen Verpackung?

Mit dieser einfach klingenden Frage startet der Suchende in eine schier endlos wirkende Fragekette auf dem Weg zu dem für ihn passenden Etikett. Eine immer größer werdende Auswahl an Etikettenmaterialien in verschiedenen Ausführungen hinsichtlich Klebkraft, Temperaturbeständigkeit, Abriebfestigkeit, Beständigkeit gegen Kraftstoffe, Lösungsmittel und Chemikalien als auch die Frage hinsichtlich einer möglichen Aussenanwendung lassen die Wahl des richtigen Etikettes schon einmal schnell zur echten Herausforderung werden.

Um Sie hierbei bestmöglich zu unterstützen, finden Sie im Fortlauf eine komprimierte Übersicht der verschiedenen Etikettenmaterialien sowie eine Auswahlhilfe für einen schnellen und einfachen Vergleich verschiedenen Materialien hinsichtlich ihrer Produkteigenschaften.

1. Etiketten auf Bogen / Etiketten auf DIN A4 Bogen

Unter dieser Begrifflichkeit versteht man selbstklebende Etiketten auf Trägerpapier im DIN A4 Format. Diese können standardmäßig mit allen gängigen Laserdruckern und Laserkopierer oder auch bei entsprechendem Hinweis auf Inkjet-Druckern / Tintenstrahl-Druckern beschriftet werden.

Materialauswahl für Laser-Etiketten

  • Papier
  • Polyester-Etiketten in weiß, gelb, silber oder transparent
  • Vinyl-Etiketten
  • Kabeletiketten mit transparentem Schutzlaminat
  • Sicherheitsetiketten für Manipulationssicherheit

Etiketten auf Bögen finden Ihren Haupteinsatz im Büroalltag. Dank einer stetig wachsenden Auswahl können inzwischen individuelle Typenschilder oder Inventaretikettenauch auch auf Ihrem Büro-Laserdrucker in sehr guter Qualität gedruckt werden. Folgende Haupteinsatzgebiete gibt es:

  • Adress-Etiketten & Versand-Etiketten
  • Universal-Etiketten
  • Ordner-Etiketten
  • Regalbeschriftung
  • Hinweisschilder
  • Typenschilder & Inventar-Etiketten
  • Wetterfeste Etiketten

2. Etiketten auf Rolle

Drucken Unternehmen Etiketten in größeren Mengen oder gar innerhalb eines Fertigungsprozesses verarbeiten die entsprechenden Drucker (z.B. der Marke BRADY, CAB und ZEBRA) Etiketten auf einem Papp-Kern mit einem Innenkern-Durchmesser von 76 mm oder 25 mm - dem sogenannten 3-Zoll-Kern oder 1-Zoll-Kern. Etiketten für Etikettendrucker diese Bauweise liegen oft direkt mehrreihig und mit teilweise bis mehreren tausend Stück pro Rolle. Dies garantiert ein schnelles und effektives Drucken von Etiketten.

3. System-Drucker mit spezifischen Verbrauchsmaterialien

Etiketten und Kennzeichnungsprodukte sind heute aus keinem Unternehmen mehr wegzudenken. Die Anwendungen als auch die Anwender sind unglaublich vielfältig.

Dies stellt besonders den Aspekt der Benutzerfreundlichkeit eines Etikettendruckers in den Vordergrund.

Um vielen, stetig wechselnden Druckeranwendern ein schnelles und einfaches Gestalten und Drucken von Etiketten zu ermöglichen – wurden die sogenannten Systemdrucker eingeführt. Etiketten und Farbbänder befinden sich in druckerspezifischen Kassetten, die ein "Falsch-Einlegen" praktisch unmöglich machen. Integrierte Smart-Cell Technologien übertragen zudem direkt alle Material-Informationen an den Drucker – so dass dieser automatisch alle Druckeinstellungen vornehmen kann. Der Anwender kann somit direkt seinen Wunschtext eingeben und erhält mit dem ersten Etikett einen optimalen Qualitätsstandard. Komplizierte Material- und Farbbandwechsel, zeitaufwendige Testandrucke und kostenintensive Materialverluste gehören damit der Vergangenheit an.

Folie-Etiketten und Etikettenbänder für jeden Einsatzzweck

Unter dem Begriff Folienetiketten finden Sie bei einschlägigen Suchmaschinen eine Vielzahl an Etiketten bzw. Materialien. Doch im Grunde versteht man darunter die Gesamtheit aller bestehenden Kunststoff-Etiketten, welche insbesondere in der verarbeitenden Industrie eine wichtige Rolle spielen.

Jede Branche stellt spezifische Anforderungen an ein Etikett.

Im Maschinenbau ist die Beständigkeit gegen Fette, Öle, Kraftstoffe und Bremsflüssigkeit wichtig. Im Metallbau muss der Kleber auch auf rostigem Stahl haften. In der Elektronik und Elektrotechnik hingegen geht es vor allem um die Beständigkeit gegenüber hohen Temperaturen. Laboretiketten und Etiketten für die chemische Industrie müssen resistent gegen eine Vielzahl von Chemikalien wie Säuren, Salze, Lösungsmittel sowie meist extrem kältebeständig sein.

Je nach Einsatzbereich kann auf ein breites Spektrum an Selbstklebe-Materialien für den Thermotransferdruck zurückgegriffen werden. Die meisten Etiketten und Endlosbänder bestehen aus den vier Komponenten: Oberflächenmaterial, dem Kleber, einer Silikonschicht und dem Trägermaterial (oft auch Klebstoff-Abdeckung genannt). Diese Einzelkomponenten können je nach Anwendung nahezu beliebig kombiniert werden. Durch diese Kombinationsmöglichkeiten lässt sich in der Praxis für alle Problemstellungen eine passende Lösung finden.

Folgenden Etikettenmaterialien stehen Ihnen zur Auswahl:

1. Etiketten aus Polyester (PET)

Etiketten aus Polyestermaterial sind ideal für anspruchsvolle Anwendungen vor allem im Innenbereich, je nach Oberflächenveredelung aber auch oft im Außenbereich.

PET-Folie zeichnet sich durch eine sehr hohe Zug- und Reißfestigkeit sowie chemische, mechanische und thermische Stabilität aus. Die PET Etiketten sind schmutz- und wasserabweisend und besitzen eine gute Beständigkeit gegenüber Lösungsmittel, Alkohol und Öle.

Polyester-Etiketten finden Verwendung in den unterschiedlichsten Bereichen. Aufgrund der hohen Temperatur- und Medienstabilität kommen diese Etiketten sehr oft im Maschinenschilder und Typenschilder-Bereich zum Einsatz. Aber auch als Etiketten zur Kennzeichnung von Lagerware, als Inventaretiketten, Etiketten für Geräte- und Bauteilkennzeichnung oder als Barcodeetiketten.

Da PET-Etiketten unter den Kunststoffen das stabilste Material besitzt, haben diese ein hohes Rückstellverhalten. Werden Polyester-Etiketten auf Rundungen verklebt, besteht deshalb eine hohe Wahrscheinlichkeit von sich ablösenden Ecken. Eine Verklebung auf glatten Untergründen, wie z.B. Stahl, ist dagegen ausgezeichnet.

Aufgrund der hohen Transparenz werden Polyester-Etiketten auch als Schutzlaminat oder als transparente Verschluß-Klebepunkte verwendet.

2. Etiketten aus Polyvinylchlorid (PVC), Vinylfolie

Vinyl gehört neben Polyester zu den beliebtesten Kunststoff-Etikettenmaterialien und zeichnen sich durch folgende Parameter aus:

  • hervorragende Reißfestigkeit
  • geringes Rückstellverhalten
  • sehr gute Witterungsbeständigkeit

Geringes Rückstellverhalten

PVC ist dank der integrierten Weichmacher sehr elastisch und anschmiegsam. Sie lassen sich somit auf Rundungen und unebenen Flächen sicher verkleben und neigen kaum zu einer Spannungsrissbildung.

Sehr hohe Haltbarkeit

PVC-Etiketten können langfristig im Außenbereich eingesetzt werden, ohne dass sie durch UV-Licht  zersetzt oder die mechanischen Eigenschaften beeinträchtigt werden.  Sie sind zudem gegen Wasser, Salzlösungen, Öle und Laugen sowie Benzin beständig.

Ob im Bereich der mobilen Etikettendrucker als auch der Schilderdrucker - Vinyletiketten und Etikettenbänder sind stets in einer großen Farbauswahl vertreten und eigenen sich unter anderem hervorragend für die Rohrleitungskennzeichnung.

3. Etiketten aus Polyethylenfolie (PE)

Polyethylen ist ein weit verbreiteter, thermoplastischer Kunststoff und ersetzt PVC-Etiketten Schritt für Schritt. Auch wenn PE-Etiketten keine so hohe Temperaturbeständigkeit wie PVC-Etiketten aufweisen, so ist doch die sehr gute Beständigkeit gegen Säuren, Laugen und Chemikalien ausschlaggebend für den Einsatz von Polyethylen-Aufklebern.

Die sehr hohe Dehnbarkeit sowie die gute elektrische Isoliereigenschaft werden zudem für die Herstellung von Polyolefin-Schrumpfschläuchen verwendet.

PE-Folieetiketten besitzen eine gute Feuchtigkeitsresistenz, werden jedoch unter UV-Einstrahlung spröde und sind somit nicht für den längeren Außeneinsatz geeignet.

4. Etiketten aus Polypropylenfolie (PP)

Polypropylen ist resistent gegenüber fast allen organischen Lösungsmitteln, Alkohol und Fetten, sowie den meisten Säuren und Laugen. Polypropylen-Etiketten sind universal einsetzbar für eine Vielzahl von Anwendungen im Innen- und Außenbereich. Sie bieten eine ausgezeichnete Druckqualität im Thermotransferdruckverfahren. Außerdem werden Polypropylen-Etiketten häufig eingesetzt, wenn eine hohe Transparenz gefordert ist. Klare PP-Folienetiketten auf Verpackungen ergeben einen exzellenten No-Label-Look.

Spezial-Etiketten. Wenn das Etikett eine besondere Herausfoderung hat.

Bei speziellen Anforderungen an die Etiketten im Außenbereich, mit hohen Anforderungen an Hitze- und Oberflächenbeständigkeit, Temperaturbeständigkeit, Wasserlöslichkeit und Lebensmittelechtheit kommen speziell veredelte Folienetiketten oder andere Spezialmaterialien bzw. Spezialkleber zum Einsatz:

1. Nichtmetallische Metallic-Etiketten

Silberne Polyester-Etiketten sind in Ihrer Standardausführung stets metallisiert. Damit schirmen sie aber das RFID Signal im Etikettenkern ab, welches dem Etikettendrucker die automatische Materialerkennung ermöglicht.

Mit nichtmetallischen Metallic-Etiketten aus dem Hause Brady besteht dieses Problem nicht. Sie erhalten silberen Etiketten im Metall-Design sowie eine maximale Benutzerfreundlichkeit für ein schnelles Drucken von Etiketten.

2. Sicherheits-Etiketten

Manipulationssichere Selbstklebefolien haben ein breites Anwendungsspektrum. Sie finden Ihren Einsatz zur Eigentumskennzeichnung mittels Inventaretiketten als auch zur Verhinderung unbefugter Benutzung durch Siegeletiketten.

  • Etiketten aus Schachbrettfolie: Einmal verklebt, werden diese Etiketten beim Ablöseversuch zerstört. Ein spezieller Kleber mit hoher Haftung hinterläßt beim Ablöseversuch ein Schachbrettmuster sowohl auf dem Untergrund als auch auf dem Etikett (in Form von transparenten Flächen). Schachbrett-Etiketten können somit kein zweites Mal unbemerkt verklebt werden. Neben dem Schachbrett-Muster gibt es auch Alternativen, wo der Schriftzug „VOID“ anstatt des Schachbrettmusters als Rückstand zu sehen ist.
  • Etiketten aus Dokumentenfolie: Dokumentenfolie, oder auch umgangssprachlich Sicherheitsfolie, ist extrem brüchig. Etiketten aus dieser bruchsensiblen Folie lassen sich nicht an einem Stück ablösen, sondern zerbrechen in viele Teilstücke. Sie eigenen sich damit hervorragend als Siegel, z.B. um das Öffnen einer Verpackung anzuzeigen.

3. Polyimidetiketten. Hoch hitzebeständige Labels für die Leiterplatten-Kennzeichnung.

Polyimidfolie ist ein hochgradig hitzebeständiges Material zur Kennzeichnung von Baugruppen, Leiterplatten und anderen elektronischen Elementen. Das Material ist lötbadfest und resistent gegen Öle, Fette, Kraftstoffe, schwache Säuren, Salze und eine Vielzahl von Chemikalien. Polyimidetiketten sind insbesondere für kurzzeitige, sehr hohe Spitzentemperaturen ausgelegt, welche unter anderem bei der Leiterplattenreinigung auftreten.

4. Etiketten zur Kabelbeschriftung / selbstlaminierende Etiketten auf Rolle

Selbstlaminierende Kabelmarkierer aus transparenter PVC-Folie sind bestens für die Beschriftung von Kabeln oder elektrischen Leitern geeignet. Die Etiketten sind am oberen Rand mit einem bedruckbaren weißen oder farbigen Schriftfeld ausgestattet und können nach dem Bedrucken leicht vom Trägerpapier abgenommen werden. Ein nicht bedruckbarer und transparenter Bereich auf dem Etikett dient zum Umwickeln, um den gedruckten Text gegen Abrieb, Schmutz, Öle, Lösungsmittel oder Wasser zu schützen. Die transparente Spezialfolie ist extrem flexibel und anschmiegsam und verhindert so ein Aufstellen des Kabelmarkierers im Etikettendrucker bzw. im Applikator. Die hohe Transparenz des Laminats gewährt eine einwandfreie Lesbarkeit des Aufdrucks auf dem Etikett.

5. Schrumpfschläuche und Drahtmarkierungsschläuche

Ein Schrumpfschlauch ist ein Kunststoffschlauch, der sich unter Hitzeeinwirkung (meist durch Zuführung von Heißluft) stark zusammenzieht. Hierbei wird das vor dem Erhitzen in den Schlauch eingebrachte Produkt gegen seine Umgebung elektrisch isoliert und vor mechanischen Beschädigungen geschützt. Der Schrumpfbereich, also die maximale Größenänderung beim Schrumpfen, ist stark vom verwendeten Kunststoff abhängig. Besonders kreuzvernetzte Schrumpfschläuche sind eine gute Lösung für eine dauerhafte Etikettierung sowie ein langfristig ansprechendes Aussehen. Eine hohe Schrumpfgeschwindigkeit spart Zeit und Kosten während der Installation. Hochwertige Polyolefin- oder Polyurethan-Schrumpfschläuche besitzen ein Schrumpfverhältnis von 2:1 bis 6:1. Schrumpfschläuche für Thermotransferdrucker sind erhältlich als Zuschnitte für Einzelzuführung oder als Endlosmaterial.

6. Magnetbänder, Magnetetiketten

Magnetbänder bzw. Magnetetiketten bestehen aus flexiblem Kunststoff (weiß oder farbig), welcher auf der Unterseite mit magnetisiertem Eisenstaub beschichtet wurde. Magnetbänder bzw. Magnetetiketten sind permanent magnetisch und haften zuverlässig und dauerhaft an allen eisenhaltigen Oberflächen. Sie sind die ideale Lösung für alle Kennzeichnungen, die häufig ihre Position wechseln müssen, z.B. für Wartungs- und Qualitätskennzeichen oder Lagerbeschriftung. Der Vorteil von Magnetbändern und Magnetetiketten besteht darin, dass sie rückstandsfrei zu lösen sind und damit dauerhaft wiederverwendet werden können.

7. Gewebeetiketten aus Nylon

Thermotransferetiketten aus Nylongewebe sind extrem flexibel und reißfest. Sie eignen sich für den Einsatz bei extremen Temperaturen und in feuchten, öligen oder schmutzigen Umgebungen, in denen weniger haltbare Materialien schnell verschleißen. Außerdem sind diese Etiketten hervorragend zur Verklebung über Rundungen und Kanten bei der Kabelkennzeichnung, im Schaltschrankbau und zur Betriebsmittelkennzeichnung geeignet.

Transferfolien und Farbbänder für Thermotransferdrucker

Ob für breite oder schmale Etiketten, ob für Typenschilder, Kabelkennzeichnung, Warenauszeichnung oder Schrumpfschläuche, ob mit Farbbandschicht außen oder innen: Wählen Sie aus einer Vielzahl hochwertiger Farbbänder bzw. Farbbandkassetten. Je nach Druckaufgabe, Druckertyp und Untergrundmaterial erzielen Sie so optimale Ergebnisse.

Beachten Sie bitte, dass Ihr Farbband mindestens so breit wie das du bedruckende Etikett sein sollte. Nur so erreichen Sie auch langfristig perfekte Druckergebnisse und eine optimale Lebensdauer des Druckkopfes. Vom günstigen Wachs-Farbband für Papieretiketten über wischfestes Wachs/Harz bis zu kratzfesten Spezial-Harz-Pigmenten, werden auch höchste Anforderungen an Feuchtigkeits-, UV-Strahlungs- und Lösungsmittelbeständigkeit erfüllt.

Brewes führt Original-Farbbandmaterialien für alle mobilen und stationären BRADY-Drucker sowie auch für viele nicht mehr produzierte BRADY-Drucker. Um ein perfektes Druckergebnis zu erzielen, ist darauf zu achten, dass immer die originalen Brady-Farbbänder verwendet werden, um auch entsprechende UL- und CSA Zulassungen aufrecht zu halten.

Es gibt drei Grundtypen von Thermotransferbändern:

1. Wachs-Transferfolien

Bei den Wachsbändern ist die Farbe in ein spezielles Wachs eingebettet. Diese Folien sind für schnelles und preiswertes Drucken, speziell für Anwendungen bei niedriger Druckenergie, bestens geeignet. Vorwiegender Einsatz ist bei Papieretiketten, hier erreichen Wachsbänder auch auf rauen Oberflächen ein sehr gutes Druckergebnis. Die Farbpigmente werden optimal auf die unebene Oberfläche geschmolzen. Sie erzeugen kontrastreiche, scharfe und klare Druckergebnisse mit sehr hoher Schwärzung, bei einfachen Ansprüchen an die Wisch- und Kratzfestigkeit. Anwendungsbereiche sind Papieretiketten für Büro-, Logistik-, Versand- und kurzlebige Produktkennzeichnung.

2. Wachs/Harz-Transferfolien

Bei diesen Farbbändern ist die Farbe in einem Gemisch aus Wachs und Harz eingebunden. Wachs/Harz Mischbänder haben ihre Anwendung bei mittlerer Druckenergie. Mit diesen Bändern erzielen sie einen detaillierten und randscharfen Druck auf glatten Papier- und Kunststoffetiketten für optimale Druckergebnisse und zuverlässige Lesbarkeit von Barcodes oder Strichcodes. Sie haben eine höhere Abrieb- und Kratzfestigkeit als reine Wachsfolien und eine ebenso gute Schwärzung. Wachs/Harzbänder werden geschätzt aufgrund ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeiten bei chromatierten oder beschichteten Papieren, wie auch bei verschiedenen Kunststofffolien (PET, PVC/Vinyl, PP, PE, Polyimid). Sie sind geeignet für eine robuste Büro-, Logistik-, und Versandkennzeichnung sowie für die mittelfristige Produktkennzeichnung.

3. Harz-Transferfolien

Die Farbe der Harzbänder ist in ein spezielles Kunstharz eingebettet. Harzbänder werden mittels hoher Druckenergie übertragen. Sie sind besonders wischbeständig, äußerst kratzfest und resistent gegen Alkohol, Benzin, Chemikalien und teilweise auch gegen schwache Lösemittel und Temperaturen bis zu 180°C. Mit den Harz-Thermotransferfarbbändern entscheiden Sie sich für eine perfekte Druckqualität und eine exzellente mechanische Widerstandsfähigkeit. Sie eignen sich für anspruchsvolle Einsatzgebiete wie alle Arten von Strichcodes, große oder kleine alphanumerische Zeichen sowie Logos. Harzfarbbänder liefern ein Druckbild mit überragender Abrieb- und Kratzresistenz. Aufgrund der Beständigkeit der Aufdrucke sind die Anwendungen besonders für den Außeneinsatz geeignet. Überall dort, wo eine lange Haltbarkeit der Beschriftung gefragt ist, kommen Harz-Farbbänder zum Einsatz.

Etikettenmaterial mit UL- und CSA-Zulassung

UL- und CSA Prüfzeichen sind das nordamerikanische Pendant zur europäischen CE-Kennzeichnung. Sie qualifizieren bestimmte Industrieprodukte für die Einfuhr auf den US-amerikanischen (UL) oder kanadischen (CSA) Markt. Die Produkte werden auf ihre anwendungsspezifischen Anforderungen sowie auf die Einhaltung der jeweiligen nationalen Sicherheitsanforderungen geprüft. Für ein voll UL- oder CSA-zertifiziertes Produkt müssen auch die verbauten Teilkomponenten eine Zertifizierung aufweisen. So ist zum Beispiel ein Etikett nur dann voll UL-zugelassen, wenn auch das Farbband diese Prüfkennzeichnung vorweisen kann. Nutzen Sie deshalb am besten die originalen Brady Farbbänder für Ihre Etiketten. Wir führen eine Vielzahl gelisteter Materialien und Bänder mit UL-/CSA-Zulassung. In unserem Katalog oder unter www.brewes.de finden Sie bei den Materialien einen entsprechenden Vermerk.