Prüfplakette Brandschutztür geprüft gem. §4 (3) ArbStättV

Diese Prüfplakette bezieht sich auf die Prüfung von Brandschutztüren gemäß der Arbeitsstättenverordnung §4 (3). Entspricht die geprüfte Tür allen Sicherheitsvorschriften und Normen, kann sie mit der Prüfplakette versehen werden. Die Plaketten haben keine speziellen Jahresfarben sondern sind weiß mit roter Schrift. Die Prüfplakette besteht auch manipulationsicherer und sehr gut haftbarer Dokumentenfolie.

Prüfplaketten "Brandschutztür geprüft gem. §4 (3) ArbStättV" zur regelmäßigen Überprüfung von Feuer- und Brandschutztüren und Toren.

Brand­schutz­tü­ren haben die Auf­gabe, Öffnungen in feuerhemmenden oder feuerbeständigen Wänden gegen den Durchtritt von Feuer zu sichern.  Brandschutztüren  trennen verschiedene Brandabschnitte voneinander  und verhindern damit ein schnelles Ausbreiten des Feuers. Außerdem werden durch Brandschutztüren die Rettungswege längere Zeit feuer- und rauchfrei gehalten. Sie können damit Menschenleben retten.

Der Ein­bau von Brand­schutz­tü­ren ist laut Lan­des­bau­ord­nung und laut der Sonderbauvorschrif­ten der Länder gere­gelt. Es wer­den so u.a. Brand­schutz­tü­ren zwi­schen Öffnungen von Trennwänden und Brandwänden  in Flu­ren und Trep­pen­räu­men gefordert.

Brand­schutz­tü­ren kön­nen auch rauch­dicht gestal­tet sein, um die Ver­brei­tung des Rau­ches zu ver­hin­dern. Zur Unterteilung von mehr als 30 m langen Fluren müssen Rauchschutztüren eingesetzt werden. Eine Brand­schutz­tür ist jedoch nicht immer zwangs­läu­fig rauch­dicht.

Brandschutztüren sind in der Regel als selbstschließende Türen oder Tore mit Feststellanlagen ausgelegt.

Unter Ziffer 10.2 Sicherheitstechnische Prüfung der ASR A 1.7 wird u.a. gefordert, dass Brandschutztüren und -tore nach der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung bzw. dem Prüfzeugnis regelmäßig zu prüfen sind, damit sie im Notfall einwandfrei schließen. So sollten z.B. Feststellanlagen einmal monatlich durch den Betreiber und einmal jährlich durch den Sachkundigen überprüft werden. 

Türen und Tore unterliegen weiteren Prüfanforderungen aus dem Arbeitsschutzrecht gemäß § 4 Abs. 3 ArbStättV  (Arbeitsstättenverordnung )  und der Arbeitsstättenregel ASR A 1.7 Türen, Tore. Die
Grundlage von Maßnahmen des Arbeitsschutzes ist die Gefährdungsbeurteilung, hier Gefährdungsbeurteilung gemäß § 3 ArbStättV. Mit der Gefährdungsbeurteilung sind auch Art, Umfang und Fristen erforderlicher Prüfungen festzulegen.

Weitere Prüfpflichten von Feuerschutztüren sind in der Regel dem Zulassungsbescheid bzw. den Herstellerunterlagen zu entnehmen.  

Industrieverbände  empfehlen Rauch- und Feuerschutztüren inkl. der Feststelleinrichtungen regelmäßig mindestens einmal pro Jahr einer fachgerechten Wartung und Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen. 

Zeitpunkt, Umfang und Ergebnis der Prüfungen  sind schriftlich zu dokumentieren und die Unterlagen beim Betreiber aufzubewahren. Die genaue Aufzeichnung ist notwendig als Nachweis gegenüber Behörden, Versicherungen. Im Schadensfall nach einem Brand  unterstützen sie bei der  Beurteilung von Schäden durch die Feuereinwirkung.

Im Rahmen der Dokumentation wird außerdem die erfolgreiche Überprüfung mittels Prüfplakette direkt an der Brandschutztür  gekennzeichnet.  Aus der Prüfplakette "Brandschutztür geprüft gem. §4 (3) ArbStättV" ist ersichtlich, wann die Prüfung erfolgt ist, ob die Feuerschutzeinrichtung  in Ordnung ist.

Nach erfolgreicher Prüfung wird der Prüftermin mittels Lochzange bzw. Kerbzange auf der Prüfplakette markiert.


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