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Orientierungssysteme und Türschilder

Türschilder, Wegweiser, Gebäudeschilder, Info Panels, Infostelen, Deckenhänger etc. - finden Sie sämtliches Zubehör für eine gute Orientierung in Ihrem Unternehmen. Besonders in Gebäuden mit vielen Besuchern eignen sich Objektkennzeichnungen verschiedenster Art. Natürlich werden auch bei unseren Türschildern Ihre individuellen Wünsche und Vorstellungen berücksichtigt.

Inhalt:

Leitsysteme und Orientierungssysteme, Türschilder, Büroschilder

„Sich zurecht zu finden heißt ein Problem lösen. Das Problem ist die Orientierung, die Lösung ist das Ziel.“Orientierungssystem 'Madrid Silver Line'

Vor der Erbauung großer Gebäude oder Anlagen findet stets eine umfassende Planungsphase statt. Ein wichtiger für Architekten sollte die Umsetzung eines Leitsystems und Orientierungssystems sein. Voraussetzungen dafür müssen geschaffen und Wegepläne erstellt werden. Was in der Theorie logisch klingt und auch notwendig ist, wird in der Praxis oft vernachlässigt. Eine spätere Installation des Orientierungssystems ist der Normalfall. Dies kann aber auch als Vorteil angesehen werden, da die Art und der Umfang des Leitsystems viel besser beurteilt und umgesetzt werden kann, wenn das entsprechende Gebäude bereits existiert und auch genutzt wird.

Gerade in der heutigen Zeit, in der Bauwerke immer größer und verzweigter werden, in der oft keine Zeit für eine lange Suche zur Verfügung steht, ist der Einsatz von Orientierungshilfen notwendig. Ein Verkehrssystem ohne Beschilderung ist nicht mehr vorstellbar. Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken, Firmengebäude oder Freizeitparks können ohne ein Orientierungskonzept nicht betrieben werden. Jeder Nutzer hat den Anspruch, ohne großen Aufwand zu seinem individuellen Ziel geführt zu werden und dies mit Hilfe von Leitsystemen und Orientierungssystemen.

Was ist ein Leitsystem und Orientierungssystem?

Die rein begriffliche Definition eines Orientierungssystems setzt sich folgendermaßen zusammen. Das Wort Orientierung hat eine französisch-lateinische Herkunft. Abgeleitet von französisch „orient“, dem Sonnenaufgang, bedeutet Orientierung „die Position nach der aufgehenden Sonne bestimmen“. Aus dem Lateinisch heißt es „eine Richtung suchen, sich zurechtfinden, einen Standort bestimmen“. Das griechische Wort „System“ wird ursprünglich mit „ein in sich geordnetes Ganzes, die Gliederung oder Ordnungsprinzipien“ definiert. Bei einem Orientierungssystem handelt es sich somit um eine festgelegte Anordnung, richtungs- und standortweisender Darstellungen.

Informationssysteme und Orientierungshilfen dienen als Wegweiser für Nutzer, die sich in einer unbekannten und unübersichtlichen Umgebung befinden. Die Zielgruppe jedes Gebäudes oder jeder Anlage muss dabei im Mittelpunkt der Planung und Gestaltung des Orientierungssystems stehen. Die Darstellungen und Hinweise müssen für jeden Nutzer verständlich sein.

Ein weiterer Ansatz zur Definition von Leitsystemen und Orientierungssystemen ist die Aufgliederung in verschiedene Schilderkategorien:Info Stele-Aufsteller 'Frankfurt'

  • Ortsschilder oder Erkennungszeichen zur direkten Benennung des Ziels
  • Wegweiser zur Leitung von Personen in einer bestimmten Umgebung
  • Warntafeln zur Warnung vor Gefahren vor Ort
  • Gebots- und Verbotszeichen, zeigen an, welche Regeln und Verbote in einer Umgebung existieren und eingehalten werden müssen
  • Bedienhinweise bieten Informationen zum Verhalten und der Nutzung eines Ortes
  • Gedenktafeln erinnern an Ereignisse
  • Informationstafeln zur Geschichte oder Geografie eines Ortes

Diese Beispiele finden vorwiegend Verwendung auf öffentlichen Plätzen und im Straßenverkehr. Die Leitsysteme und Orientierungssysteme in dieser Kategorie kommen jedoch vor allem in Firmengebäuden, Hochschulen oder Bibliotheken zum Einsatz. In Bürokomplexen, in denen mehrere Unternehmen ansässig sind, eigenen sie sich als Firmenwegweiser und Firmenschilder. 

Neben einzelnen Piktogramm-Schildern aus Folie oder Edelstahl und verschiedensten Türschildern, gibt es auch komplette Wegeleitsysteme (engl. Wayfinding Systems) wie die Leitsysteme „MADRID“ und „FRANKFURT“. Diese Schildersysteme erlauben die einheitliche Beschilderung ganzer Büroanlagen wie Verwaltungsgebäude und erleichtern dank ihres hohen Wiedererkennungswertes die Gebäudenavigation immens.

Arten von Leitsystemen und Orientierungssystemen

Je nach Verwendungszweck und Zielgruppen werden beispielsweise zeichen- und schriftbasierte Orientierungssysteme unterschieden. Sie können entweder gemeinsam oder voneinander losgelöst eingesetzt werden.

Zeichenbasierte Orientierungshilfen sind besonders schnell erkennbar und von der Sprache weitestgehend unabhängig. In den meisten Fällen bilden sie auch eine praktische Kurzform der Textversion und nehmen nicht so viel Platz in Anspruch. Piktogramme und Symbole die noch keine allgemeine Bekanntheit besitzen, könnten allerdings missverstanden werden.

Schriftorientierte Systeme eignen sich insbesondere zur Vermittlung von komplexeren Inhalten. Informationen, die durch Symbole nicht übermittelbar sind, müssen durch Text ersetzt oder ergänzt werden. Pfeile beispielsweise sind allgemein bekannt, können aber ohne zusätzlicher Schrift oder einem Piktogramm keine eindeutige Aussage vermitteln.

In großen Gebäuden muss die Barrierefreiheit auch im Bereich der barrierefreien Beschilderung gewährleistet sein. Akustische Signale oder spezielle Bodenmarkierungen für Sehbehinderte stellen sicher, dass in Notfallsituationen jeder den Weg nach draußen findet. Dies gilt im selben Maße für Hörgeschädigte, welche wiederrum auffällige visuelle Signale benötigen.

Leitsysteme und Orientierungssysteme können beispielsweise folgende Elemente beinhalten:

  • Freistehende Stelen wie Info stele (Außenschilder auf Anfrage)
  • Tafeln, bspw. Infotafeln
  • Türschilder / Raumschilder
  • Tischaufsteller als Namenschilder
  • Infostative mit Öffnungszeiten
  • Außen- und Innenaufsteller wie Eingangsschilder
  • Wegweiser zur Fahnenmontage
  • Wegweiser zur Deckenaufhängung (Orientierungssystem "Frankfurt")
  • Etagenwegweiser

Anforderungen an Orientierungssysteme

Grundsätzlich gilt, dass Informationen nur zur Verfügung gestellt werden sollten, wenn es notwendig ist. Der Nutzer darf nicht von zahlreichen Schildern oder übermäßig viel Text überfordert werden. Spezielle Informationen sollten nur dort angebracht sein, wo sie benötigt werden. Hinweise werden in kurzer, knapper und verständlicher Form schnell erfasst und verarbeitet.

Weitere Anforderungen an Leitsysteme und Orientierungssysteme sind:Türschild 'Crystal Sign'

  • Eindeutige Gliederung, logische Informationsstufen
  • Berücksichtigung unterschiedlicher Bedürfnisse der Nutzer/Besucher
    • Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer haben komplett andere Ansprüche an ein Leitsystem
  • sorgsame Auswahl der Anbringungsorte für die Hinweise
  • gute Sichtbarkeit durch Abebung von der Umgebung
  • Einbeziehung des natürlichen Bewegungsflusses in das Kennzeichnungskonzept
  • Nutzung von Farben und geometrischen Formen zur vereinfachten Standortkennzeichnung
  • Anzahl von maximal fünf Farben oder Symbolen nicht überschreiten > sonst droht Verwechslungsgefahr

Außerdem ist es ein großer Vorteil eines Orientierungssystems, wenn es je nach unternehmensinternen Änderungen, auch flexibel an neue Angebote, Standorte oder Zuständigkeitsbereiche angepasst werden kann. Dies sollte möglichst kostengünstig und schnell zu bewerkstelligen sein.

Gestaltung von Leitsystemen und Orientierungssystemen

Bei der Gestaltung für Leitsysteme und Beschilderungssysteme hat die Berücksichtigung der Corporate Identity des Gebäudes oder der Anlage einen sehr hohen Stellenwert. Auch die Architektur des Gebäudes hat Einfluss auf die Gestaltung des Leitsystems. Dies gilt für die gewählte Schrift, Farbe, Formen und auch das verwendete Material, wie Kunststoff, Alumium oder Edelstahl.

Bei kurzen Texten eignen sich am besten serifenlose Schriften, wie die Arial oder die Helvetica. Diese sind auch aus der Ferne noch gut lesbar. In einem historischen Gebäude wiederrum ist eine solche Schrift unpassend. Die Lesbarkeit sollte aber stets gewährleistet sein. Eine alte sehr geschwungene Schrift passt zwar zur Architektur, ist aber nur schwer lesbar, aus diesem Grund muss ein Kompromiss gefunden werden. Die Erkennbarkeit von Texten lässt auch durch Unterstreichungen und der Kursiv-Einstellung nach, weshalb auf diese Funktionen verzichtet werden.

Für die Farbwahl gelten dieselben Grundsätze wie bei der Wahl der Schriftart. Besonders wichtig ist, dass sich die Farbgebung der Leitsysteme und Orientierungssysteme von der der Rettungs- und Sicherheitskennzeichnung unterscheiden muss. Farbkombinationen sollten auch für Menschen mit eingeschränkter Farbwahrnehmungen erkennbar sein. Hier ist ein hoher Kontrast zu empfehlen. Sollen Farben sinnbildlich für Themen oder Bereiche verwendet werden, muss bedacht werden, dass die Wiedererkennung beim Nutzer erst nach einer gewissen Zeit und einem Lernprozess eintritt.

Zur Beschriftung von Räumen oder Arealen, wie WCs oder Nichtraucherbereiche, werden gern Edelstahlschilder eingesetzt. Mit ihrem hochwertigeres Erscheinungsbild bestechen sie durch ihre dezente Optik und sind zudem kratzfest und leicht anzubringen.

Individuelle Farben, Schriftvariationen und Formen, wie Kreise, Dreiecke oder Phantasiesymbole können nach dem Lernprozess ein individuelles Leitsystem darstellen. Somit entsteht eine eindeutige Unterscheidung zur Umgebung und anderen Leitsystemen.

Weiterführende Informationen:

»» weitere Infos zu Türschildern, Büroschildern

»» weitere Infos zu Praxisschildern, Kanzleischildern

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