Beratung zu Warn- und Bodenmarkierungen
Was sind Bodenmarkierungen und wofür werden sie eingesetzt?
Bodenmarkierungen strukturieren betriebliche Abläufe und verbessern die Sicherheit. Sie kommen als thermoplastische Bodenmarkierung, Parkplatz Markierungsfarbe oder selbstklebende Bodenmarkierungsbänder Industrie zum Einsatz. Besonders robuste Lösungen wie Premark thermoplastische Bodenmarkierung eignen sich für stark frequentierte Bereiche, während Markierungsgeräte und Kreidespray temporäre Kennzeichnungen ermöglichen.
Vorteile von Bodenmarkierungen gegenüber Schildern
Bodenmarkierungen wie Bodenaufkleber individuell oder selbstklebende Bodenschilder reduzieren den „Schilderwald“ und verbessern die Wahrnehmung. Sie sind größer, direkter platziert und benötigen keine Montage. Bodenschilder Lager oder Bodenmarkierung Parkplatz sind besonders langlebig und widerstandsfähig gegen Stapler und Reifenabrieb.
Warnmarkierungen für mehr Sicherheit
Warnband gelb/schwarz oder rot/weiß kennzeichnet Gefahrenbereiche, während Trassenwarnband (z. B. Trassenwarnband Telekom oder Strom) unterirdische Leitungen schützt. Für rutschgefährdete Bereiche eignen sich Antirutschband selbstklebend oder Treppenprofil.
Fazit: Ob Straßenmarkierung, Stellplatzmarkierung oder Bodenmarkierungsband – die richtige Wahl der Markierungstechnik erhöht Sicherheit und Effizienz.
Bodenmarkierung für den Außen- oder Inneneinsatz
Unsere Bodenmarkierungen gibt es in verschiedensten Varianten. Viele unserer Bodenmarkierungen sind auch für den Außeneinsatz geeignet. Neben beständigen und haltbaren Markierungsfarben für den Außeneinsatz bietet Brewes Ihnen auch Bodenmarkierungsbänder zur Parkplatzmarkierung im Außenbereich an.
Auswahl des geeigneten Markierungssystems zur Bodenmarkierung
Bei der Wahl der geeigneten Markierungsmethode müssen zuerst die Anforderungen und Gegebenheiten definiert werden:
- Untergrund: Welcher Untergrund soll markiert werden und wie ist dieser beschaffen? (Nachfolgend eine Übersicht der verschiedenen Bodenarten)
- Einsatzbereich: Ist die Markierung für den Innen- oder Außeneinsatz?
- Belastung: Wird die Markierung nur durch Personen begangen oder Drehen und Wenden auch Stapler
- Farbe oder Farbkonzept: Welche Farben sollen die Markierungen haben? Sind gestreifte Markierungen erforderlich?
- Spezielle Eigenschaften: Ist eine bestimmte Rutschhemmung gefordert? Soll die Bodenmarkierung nachleuchtend oder reflektierend sein? Kommt die Bodenmarkierung mit Chemikalien in Kontakt?
Normen, Regelungen und Vorschriften zu Bodenmarkierungen: Bodenmarkierung gemäß ASR A1.3 und ASR A1.8 (Verkehrswege)
Die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A1.8 regelt die Sicherheit beim Einrichten und Betreiben von innerbetrieblichen Verkehrswegen. Verkehrswege sollen übersichtlich sein und möglichst geradlinig verlaufen. Wege für den Fahrzeugverkehr und für den Fußgängerverkehr müssen voneinander getrennt sein.
Die Begrenzung betrieblicher Verkehrswege ist gemäß ASR A1.3 farbig in einer gut sichtbaren Farbe, vorzugsweise Weiß oder Gelb, deutlich erkennbar, mit Kontrast zur Farbe der Bodenfläche und durchgehend auszuführen. Als Varianten der Bodenmarkierung sind mindestens 5 cm breite Streifen oder eine Reihe Markierungsnägel (mindestens 3 Nägel pro Meter) zulässig. Die Verwendung von langnachleuchtenden Bodenmarkierungsprodukten bietet den Vorteil, dass bei Ausfall der Allgemeinbeleuchtung die Sichtbarkeit der Fahrwegsbegrenzung für eine bestimmte Zeit aufrechterhalten bleibt.
Was sind Warnmarkierungen und wofür werden Sie eingesetzt?
Warnmarkierungen sind eine effektive und kostengünstige Methode um Hindernisse und Gefahrenstellen optisch zu kennzeichnen. Durch den Einsatz von Warnmarkierungen können Unfälle vermieden und Arbeitnehmer und Inventar geschützt werden. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung muss die Notwendigkeit für die Markierung und Sicherheitskennzeichnung für jeden Einzelfall ermittelt und festgelegt werden. Warnmarkierungsbänder sind schnell und einfach anzubringen und jederzeit wieder entfernbar.
Warnmarkierungen werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Es gibt daher auch verschiedene Vorschriften und besondere Warnmarkierungen: Um vor Hindernissen und Gefahrenstellen in Lager, Produktion und auf dem Betriebsgelände zu warnen, dienen Warnmarkierungen für Industrieanwendungen. Maßgeblich sind hier die Vorschriften aus der ASR A1.3.
Wer das Sonderrecht nach §35 Abs. 6 StVO wahrnehmen will, benötigt eine Fahrzeugwarnmarkierung nach DIN 30710. Unter die Norm fallen aber nicht nur rot-weiße Streifen, sondern sie schreibt auch vor, wie sie anzubringen und auszuführen ist. Alles dafür finden Sie bei uns.
Aussehen von Warnmarkierungen
Gemäß ASR A1.3 muss eine Sicherheitsmarkierung zur Kennzeichnung von Hindernissen und Gefahrenstellen aus gelb-schwarzen oder rot-weißen Streifen bestehen. Die Streifen müssen diagonal zueinander im 45° Neigungswinkel angeordnet sein. Die Streifen müssen untereinander die gleiche Breite aufweisen. Dabei wird jedoch keine bestimmte Breite vorgegeben. Anders bei der Fahrzeugwarnmarkierung: hier ist eine Streifenbreite von 100 mm verbindlich.
Weiterhin muss die Warnmarkierung
- deutlich erkennbar,
- dauerhaft und
- den Ausmaßen der Hindernisse oder Gefahrenstellen entsprechend
ausgeführt werden.
Farben für Warnmarkierungen - rot/weiße oder gelb/schwarze Warnmarkierung?
Bei der Gestaltung von Sicherheitsmarkierungen ist gemäß DIN ISO 3864-1 und ASR A1.3 eine Farbkombination mit Kontrastfarben zu wählen.
Gelb-schwarze Warnmarkierungen dienen der Kennzeichnung von stationären, ständigen Hindernissen an denen die Gefahr des Anstoßens, Quetschens, Stolperns, Stürzens oder Ausrutschens besteht. z.B. Maschinen, Gebäudeecken, Säulen, Anlagen, Treppen, Rampen, Tore usw.
Rot-weiße Streifen werden vorzugsweise zur Kennzeichnung von beweglichen oder zeitlich begrenzten Hindernissen und Gefahrenstellen verwendet z.B. Kranhaken, Baugruben, Gerüste, Tritte, Leitern, Fahrzeuge, gelagerte Waren.
Warnmarkierung korrekt anbringen - linksweisende und rechtsweisende Warnmarkierung?
Links- und rechtsweisende Warnmarkierungen sollen den Betrachter links oder rechts an einer Gefahrenstelle oder einem Hindernis vorbei leiten. Fällt die Schraffur von oben gesehen nach rechts ab, ist die Warnmarkierung rechtsweisend. Fällt die Schraffur von oben gesehen nach links ab, ist die Warnmarkierung linksweisend.
Befindet sich das Hindernis also rechts vom Betrachter, so muss ein linksweisender Warnstreifen angebracht werden, der links an der Gefahrenstelle vorbei leitet.
Ein linksweisender Warnmarkierungsstreifen bleibt auch bei Drehung um die eigene Achse linksweisend! ABER: Eine in vertikaler Position linksweisende Markierung, wird durch Drehung des Warnbandes um 90° in die horizontale Position, zu einer rechtsweisenden Markierung.
Die Richtungsangabe bei den Warnmarkierungen im Brewes-Sortiment bezieht sich immer auf die vertikale Ansicht. Beachten Sie beim Kauf von Warnmarkierungen also immer die Richtung, in der die Warnmarkierung angebracht werden soll. An Scher- und Quetschkanten mit Relativbewegung zueinander sind nach ASR A1.3 die Streifen gegensinnig geneigt zueinander anzubringen.
Zusätzliche Eigenschaften von Warnmarkierungen
Neben dem Grundmaterial gibt es für Warnmarkierungen noch weitere optionale Eigenschaften, die die Sichtbarkeit verbessern:
Reflektierende Warnmarkierungen sind besonders gut sichtbar auch bei Dunkelheit oder in der Dämmerung. Sie sind optimal für den Außenbereich geeignet oder in schlecht beleuchteten Bereichen. Bei Brewes erhalten Sie reflektierende 3M Warnmarkierungen oder Warnbänder von Orafol in verschiedenen Reflexionsklassen. Reflektierende Warnmarkierungen sind vorgeschrieben bei Fahrzeugwarnmarkierungen, Containerwarnmarkierungen oder bei Parkwarntafeln.
Langnachleuchtende Warnmarkierungen sind auch dann noch erkennbar, wenn die Beleuchtung ausfällt. Als Hersteller von Warnmarkierungen bietet Ihnen Brewes auch Warnmarkierungen mit individuellem Aufdruck an.