Mit unseren kostenlosen Mustern können Sie sicherstellen, dass das Material und die Verarbeitung unserer Rohrleitungskennzeichnungen Ihren Anforderungen entsprechen. Testen Sie vorab, ob das gewählte Material für Ihre spezifischen Umgebungsbedingungen, wie Hitze, Feuchtigkeit oder Chemikalien, geeignet ist.
Rohrleitungskennzeichnung ermöglicht eine klare Identifikation von Durchflussstoffen und -richtungen, insbesondere für Sicherheit und Wartung. Verschiedene Markierungsarten – wie selbstklebende Rohrleitungsetiketten, Rohrleitungsbänder nach DIN 2403 und Rohrleitungsschilder mit Schildträgern – bieten flexible Lösungen für unterschiedliche Einsatzbereiche. DIN-Normen wie DIN 2403 regeln Farbgebung und Anforderungen für die Kennzeichnung von Wasserleitungen, Gasleitungen und anderen Medien. Die Kennzeichnungen sollten vor allem an relevanten Punkten wie Abzweigungen, Ventilen und Anlagenkomponenten angebracht werden, um im Notfall eine schnelle Identifizierung zu gewährleisten. Robuste Materialien wie Edelstahl- oder Kunststoffschilder mit zuverlässiger Schilderhalter-Befestigung bieten bei rauen Bedingungen langlebige Sicherheit.
Rohrmarkierungen werden entweder selbstklebend angebracht (als Kennzeichnungsbänder oder Rohrleitungsetiketten) oder mit Hilfe von Schildersystemen mit Schildträgern.
Bei Brewes bieten wir Rohrkennzeichnungslösungen für verschiedene Rohrdurchmesser an. Hier eine Übersicht unserer Produkte nach Norm:
| Rohrdurchmesser in mm | Maße der Rohrkennzeichnung in mm | Norm |
| Ø 10 – 25 | 12 x 72 | DIN 2403 |
| Ø 25 - 40 | 26 x 157 | DIN 2403 |
| Ø 40 - 60 | 37 x 222 | DIN 2403 |
| Ø > 60 | 50 x 300 | DIN 2403 |
| Ø 10 – 25 | 12 x 60 | DIN 2404 |
| Ø 25 - 40 | 26 x 130 | DIN 2404 |
| Ø 40 - 60 | 37 x 185 | DIN 2404 |
| Ø > 60 | 51 x 255 | DIN 2404 |
Bei den Rohrleitungsbändern setzen wir auf ein Einheitsmaß mit einer Breite von 110 mm und einer Länge von 33 m.
Umfangreiche Auswahl an Kennzeichnungsprodukten für Rohre und Rohrleitungen nach DIN 2403:
Die Kennzeichnung von Wasserleitungen, Gasleitungen und anderen Medien muss gemäß DIN 2403 erfolgen. Wichtige Punkte:
Für eine lückenlose Rohrbeschriftung empfehlen wir:
Durch die richtige Rohrleitungskennzeichnung nach DIN 2403 wird die Sicherheit in Anlagen gewährleistet – von der Kennzeichnung von Gasleitungen bis zur Wasserleitungsetikettierung.
Speziell bei nicht erdverlegten Rohrleitungen ist der Durchflussstoff nach DIN 2403:2014-06 zu kennzeichnen. Ausgeschlossen ist hierbei die Kennzeichnung von Rohrleitungen auf Schiffen in meerestechnischen Anlagen (DIN ISO 14726).
Die Kennzeichnung der Durchflussstoffe erfolgt durch Kennzahlen (Gruppen) und Farben, die in der DIN 2403 festgelegt sind. Zusätzlich wird der Durchflussstoff durch Wortangabe, Formel oder ein Kurzzeichen angegeben. Die Einteilung in die 10 Hauptgruppen erfolgt nach der Art bzw. den allgemeinen Eigenschaften des in der Rohrleitung beförderten Mediums. Jeder Hauptgruppe der Rohrkennzeichnung ist eine bestimmte Farbe zugeordnet:
| Gruppe | Durchflussstoff | Gruppenfarbe |
Beispielbild | Schriftfarbe | Zusatzfarbe |
| 1 | Wasser | grün |
|
weiß | - |
| 2 | Wasserdampf | rot |
|
weiß | - |
| 3 | Luft/Vakuum | grau |
|
schwarz² | - |
| 4 | brennbare Gase | gelb |
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schwarz² | rot³ |
| 5 | nicht brennbare Gase | gelb |
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schwarz² | schwarz² |
| 6 | Säuren | orange |
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schwarz² | - |
| 7 | Laugen | violett |
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weiß | - |
| 8 | brennbare Flüssigkeiten/Feststoffe | braun |
|
weiß | rot³ |
| 9 | nicht brennbare Flüssigkeiten/Feststoffe | braun |
|
weiß | schwarz² |
| 0 | Sauerstoff | blau |
|
weiß | - |
Die Norm DIN 2403 beschreibt im Allgemeinen wie Rohre beschriftet werden müssen. Rohre sind entsprechend der DIN 2403 in angemessenen Abständen an betriebswichtigen und gefahrenträchtigen Punkten deutlich sichtbar, dauerhaft und auf Basis der Gefährdungsbeurteilung des Unternehmens zu kennzeichnen. Hierbei handelt es sich um kritische Stellen wie z.B. Anfang, Ende, Abzweigungen, Ventile, Wanddurchführungen oder Armaturen. Dabei sind die örtlichen Bedingungen, insbesondere die jeweiligen Durchflussstoffe, zu berücksichtigen.
Die Anforderungen an die Norm 2403 basieren auf der vereinfachten Kennzeichnung nach TRGS 201. Die Kennzeichnung muss beinhalten:
Zudem muss die Kennzeichnung durch Aufkleber, Anstriche oder Schilder deutlich erkennbar und dauerhaft lesbar sein. Bei der Kennzeichnung mittels Bänder sollte das Rohr vollständig umschlossen sein, die Enden überlappen und die jeweiligen Sicherheitshinweise sich mindestens viermal wiederholen. Die Größe der Kennzeichnung ergibt sich aus der erforderlichen Erkennungsweite:
Der Deutsche Normenausschuss hat bestimmte Farbgebungen für Heizungsrohrleitungen definiert. Die Kennfarben sind in der Norm abgebildet und müssen für die unterschiedlichen Heizungsrohre zur Kennzeichnung genutzt werden.
Rohrleitungen für Kältemittel in Kälteanlagen und Kühlmittel in Kühleinrichtungen, die nicht innerhalb eines geschlossenen Bausatzes verlegt sind, sind nach DIN 2405 zu kennzeichnen.
Entsprechend VBG 1 §49 und DIN 2403 sind im Interesse der Sicherheit alle nicht erdverlegten Rohrleitungen nach ihren Durchflussstoffen zu kennzeichnen. Die DIN 2403 gibt vor:
Eine eindeutige Kennzeichnung dient der sachgerechten Instandhaltung, einer wirksamen Brandbekämpfung und als Hinweis im Havariefall. Die Beschriftungsschilder für Rohre sollen außerdem auf Gefahren hinweisen, um Unfälle und gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Durch die Farbkennzeichnung der Leitungen wird deutlich, mit welchen Gefahren zu rechnen ist.
Für eine optimale Planung von Erweiterungen der Rohrleitungen ist eine übersichtliche Kennzeichnung von Durchflussstoff und Durchflussrichtung hilfreich.
Die farbliche Kennzeichnung und Beschriftungen sollte in einem Abstand von maximal 10 m über die Rohrlänge und an betriebswichtigen und gefahrenträchtigen Punkten erfolgen:
Darüber hinaus erleichtert eine entsprechende Kennzeichnung das Verfolgen der Rohrleitungen bei unübersichtlicher Leitungsführung. Deshalb ist es auch wichtig, dass immer die Durchflussrichtung des Mediums durch einen Fließrichtungspfeil angezeigt wird. Bei wechselnden Durchflussrichtungen werden Schilder mit beiderseitigen Fließrichtungsfeilen verwendet.
Die Gefahrstoffverordnung GefStoffV verlangt, dass Durchflussstoffe mit gefährlichen Eigenschaften zusätzlich mit dem entsprechenden Gefahrensymbol und Gefahrenbezeichnung versehen werden.
"Rohrleitungen, die nicht erdverlegt sind, müssen gemäß der aktuellen DIN 2403 sowie – bei gefährlichen Stoffen – nach TRGS 201 eindeutig, dauerhaft und gut sichtbar gekennzeichnet werden. Die internationale Norm ISO 20560 erweitert diese Anforderungen um standardisierte Sicherheitszeichen nach ISO 7010 sowie ergänzende Informationen zur exakten Identifikation der enthaltenen Medien. Mit unseren hochwertigen Rohrleitungskennzeichnungen aus eigener Fertigung setzen Sie auf eine normgerechte Lösung, die auch unter extremen Bedingungen verlässlich bleibt – für mehr Sicherheit, Übersicht und Rechtskonformität im gesamten Anlagenbereich."
B. Gorski
Produktmanager für Kennzeichnung


Frage:
Was muss beim Einsatz von Rohrmarkierungen beachtet werden?
Antwort:
Je nach Einsatzort und den damit verbundenen äußeren Einflüssen, die auf die Schilder der Rohrleitungskennzeichnung wirken, ist das richtige Material auszuwählen.
Folgende äußere Einflüsse können die Lesbarkeit und Langlebigkeit von Rohrmarkieren beeinflussen:
Bei rauen Umgebungen, empfehlen wir von Brewes, robuste Metallschilder, da diese langfristig deutlich kosteneffizienter und sicherer im Vergleich zu Aufklebern sind. An manchen Stellen ist es ratsam, auf Hilfsmittel wie Schilderhalter und dazugehöriges Befestigungsmaterial zurückzugreifen, um ein schnelles und einfaches sowie dauerhaftes Markieren der Rohre gewährleisten zu können.
Frage:
Warum Rohre richtig gekennzeichnet werden sollten.
Antwort:
Nicht selten handelt es sich bei Durchflussstoffen auch um kritische Gefahrenstoffe. Es ist naheliegend, dass entsprechende Gefahren eindeutig und dauerhaft gekennzeichnet werden müssen. Die Markierung stellt sicher, dass im Havarie-Fall schnell und richtig gehandelt werden kann. Dies setzt allerdings ein ganzheitliches und einheitliches Kennzeichnungssystem voraus, das auch für weniger gefährliche Durchflussstoffe zur Anwendung kommt. Hier die wichtigsten Aspekte im Überblick:
Eine falsche Markierung innerhalb der Anlage kann zu ernsthaften Personen- und Sachschäden führen.
Bereits während der Anschaffungsphase ist es wichtig, dass sich der Betreiber mit einer ordnungsgemäßen Kennzeichnung auseinandersetzt. Diese erfolgt entweder durch externe Sachverständige, beispielsweise Fachplaner des Anlagenherstellers, Arbeitsschutzbüros, Industrieservice-Anbieter oder durch interne Sicherheitsfachkräfte. In jedem Fall müssen die verantwortlichen Fachkräfte qualifiziert sein, da z.B. bauliche Bedingungen eine Rolle spielen, welche bei der Sicherheitskennzeichnung spezifisch zu beachten sind. Zusätzlich müssen die Verantwortlichen neben der Rohrmarkierung Flucht- und Rettungswege planen und ausschildern.