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Premark® Verlegeanleitung

ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN

Oberfläche:

Lagerung und Handling:

Sicherheitsmaßnahmen:

VERLEGUNG

Applikation auf Asphalt:

  1. Säubern Sie die zu verlegende Fläche. Entfernen Sie Sand, Staub, Schmutz, chemische und ölhaltige Substanzen. Falls möglich Druckluft verwenden oder die Oberfläche gründlich mit dem Besen kehren
  2. Beseitigen Sie eventuell vorhandene Feuchtigkeit durch Vorwärmen der Oberfläche mit dem Gasbrenner.
  3. Platzieren Sie das PREMARK® Material mit der mit Glasperlen und Griffigkeitsmittel beschichteten Seite nach oben. Vergewissern Sie sich, dass die Einzelteile richtig angeordnet sind und kein Spalt zwischen den Einzelteilen vorhanden ist. Werden Markierungen aus mehreren Teilen aufgebracht, so befinde sich die untere rechte Ecke der Markierung oben als erste Schicht in der Verpackung. Anmerkung: falls verschiedene Lagen von PREMARK® übereinander verlegt werden müssen, so muss jede Lage separat erhitzt und verlegt werden.
  4. Nur zutreffend bei Verwendung von PREMARK® Easy: PREMARK® Easy besteht aus mehreren, mit Klebstoff verbundenen Stücken vorgefertigter Thermoplastik. Behandeln Sie diese mit Sorgfalt. Heben Sie komplette Mustersemente (gewöhnlich 0,6m x 1,0 m) nicht an nur einer kleinen Stelle an sondern möglichst an mehreren bzw. der größtmöglichen. Jedes Mustersegment wird auf einer stabilen Pappe geliefert. Das Material sollte erst kurz vor seinem endgültigen Bestimmungsort von der Pappe genommen werden. 

Erhitzen Sie PREMARK® mit einem starken Gasbrenner (min. 3 bar Druck). Für eine erfolgreiche Applikation mit ausreichender Hitze empfehlen wir Ihnen, mindestens 10 Kg Flaschen zu verwenden. Sollte die Gasflasche einfrieren, wechseln Sie die Flasche und verwenden Sie eine andere. Bewegen Sie die Flamme langsam und gleichmäßig 10 bis 30 cm über dem Material, so dass die Wärme gleichmäßig auf dem Material verteilt wird und diese langsam zum Schmelzen bringt. Das PREMARK® Material muss so lange erhitzt werden, bis das Material flüssig ist (200°).

  1. Ausreichende Erhitzung ist gewährleistet, wenn folgende Punkte realisiert sind.
  2. Das Material wird flüssig und beginnt zu kochen. (Bläschenbildung)
  3. Die Farbe des Materials wird etwas dunkler.
  4. Die Kanten des Materials passen sich an die Oberflächenstruktur des Untergrundes an.
  5. Alle im Material vorhandenen Prüf-Einkerbungen haben sich geschlossen und sind nicht mehr sichtbar.

Anmerkung: Die Prüf-Einkerbungen sind die ca. 2 cm langen Einkerbungen auf der Oberseite des PREMARK® Materials. Diese dienen dem Anwender als Hitzeindikatoren.

Applikation auf nicht bituminösen Oberflächen:

  1. Befolgen Sie Punkt 1 und 2 wie bei der Verlegung auf Asphalt.
  2. Verwenden Sie den für die jeweiligen Oberfläche empfohlenen Primer (Haftgrund) gemäß Verlegeanleitung. Tragen Sie den Primer gleichmäßig und dünn auf. Je poröser die Oberfläche, desto mehr Primer sollte aufgetragen werden. Anmerkung: Lesen Sie vor Beginn der Arbeiten mit Primer die dazugehörige Anleitung und beachten Sie die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen bzw. Sicherheitsdatenblätter. Beschleunigen Sie nicht das Trocknen des Primers mit dem Brenner, da der Primer in der  Trocknungs- bzw. Aushärtungsphase entflammbar ist.
  3. Fahren Sie nun  ab Punkt 3 fort wie bei der Verlegung auf Asphalt. Anmerkung: Beim Spachteltest durch Anheben des verlegten Materials müssen auch hier Teile der zu verlegenden Oberfläche an der Unterseite des PREMARK® Materials sichtbar sein oder Teile von PREMARK® sind auf der Oberfläche haftend.

Anmerkung: Bei Straßenmarkierungen auf neuen Betonflächen kann es auch bei Benutzung des vorgeschriebenen Primer zu Haftungsproblemen kommen. Das Ausdünsten von Salz, alkalischen Substanzen und anderen Additiven oder Pigmenten während der Trocknungsphase des Betons kann eine optimale Verbindung beeinträchtigen. Im ungünstigen Fall führt das zur kompletten Ablösung der Markierung.

Für Markierungsarbeiten mit PREMARK® auf frischem Beton muss der Beton erfahrungsgemäß mindestens 7 Tage alt sein und gleichzeitig einen Feuchtigkeitsgrad von weniger als 5 % aufweisen. Der Feuchtigkeitsgehalt kann mit einem Feuchtigkeitsmessgerät für Beton festgestellt werden.

Generell wird empfohlen, bei frischem Beton möglichst lang mit dem Beginn der Markierungsarbeiten zu warten.