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QR-Codes - Flexibel, schnell & präzise taggen!

Den sehr gut etablierten zweidimensionalen Quick-Response-Code - kurz QR-Code - gibt es inzwischen seit 1994. Entwickelt wurde er von der japanischen Firma Denso Wave, um auf einfache und kostengünstige Weise Bauteile im Produktionsprozess zu markieren und damit eine Optimierung der Logistik zu erreichen.

„Quick Response“ steht dabei für die schnelle Antwort bzw. die schnelle Reaktion, die der Nutzer beim Dekodieren der Matrix erhält. Eine derart globale, schnelle und dazu erfolgreiche Ausbreitung – wie wir sie in den zurückliegenden reichlich 2 Jahrzehnten erlebten – haben die Entwickler dieses Code-Systems vermutlich weder geplant noch erwartet. De facto gilt er heute als Standard für mobile Tagging-Anwendungen.

Moderne, innovative Technologien ermöglichen es uns heute, bei der Herstellung von Aufklebern und Schildern (aus unterschiedlichsten Materialien) sowie bei jeglichen Kennzeichnungsprodukten dem wachsenden Trend crossmedialer Verknüpfungen direkt einen freien Raum zu geben. Durch die rapide zunehmende Nutzung smarter/mobiler End- und Lesegeräte dienen mobile Tagging-Codes als wichtiges Bindeglied zwischen realer und digitaler Welt.

Anatomie und Funktion

Ein QR-Code basiert auf einer quadratischen Grafik. In dieses aus meist schwarzen und weißen Punkten und Linien bestehende Muster sind die Informationen eingebettet. Mindestens enthält er 21 x 21 Elemente und kann bei maximal 177 x 177 quadratischen Elementen bis zu 7089 Zeichen bzw. Ziffern aufnehmen (entspricht ca. einer halben DIN A4-Seite Text).

Im Grundaufbau beinhaltet der Code Funktions- und Datenmodule. Am Markantesten im Erscheinungsbild sind hierbei die kleinen Blöcke in 3 der 4 Ecken (Finder-Pattern), welche es den Lesegeräten/Readern ermöglichen, den QR-Code erfolgreich zu erkennen und vor allem in jeder Ausrichtung zu dekodieren. Zusätzliche Alignment-Pattern erhöhen die perspektivische Fehlerkorrektur beim Scan.

Im Datenmodul können u. a. Internetadressen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Kurznachrichten oder auch freier Text verschlüsselt werden. In welcher Farbe die Matrix letztlich gedruckt wird oder ob sie in Materialien graviert wird, spielt für die Maschinenlesbarkeit keine Rolle. Flexibilität und Individualität sind hierfür die großen Schlüsselwörter!

Statische und Dynamische QR-Codes

Bei der Erstellung von Quick-Response-Codes muss man im Vorfeld prüfen, welche Art des Codes die idealste für den gewünschten Einsatzzweck ist. Generell lassen sich statische und dynamische QR-Codes generieren.

Statische Codes sind dann angebracht, wenn der Inhalt desselben bzw. die eingebettete Ziel-URL dauerhaft gleichbleiben. Eine Veränderung führt dazu, dass der Code nicht mehr funktioniert. Gerade für z. B. Textinformationen, Kontaktdaten, Verlinkungen auf die Firmen-Website oder auch Wi-Fi-Verbindungen bietet sich diese Art an. Zudem ist die Erstellung in der Regel über verschiedene im Internet verfügbare Apps/Tools einfach zu lösen.

Dynamische QR-Codes können nach deren Erstellung inhaltlich bearbeitet werden und bieten viele weitere nützliche Funktionen. Um diesen vielfach kostenpflichtigen Service beanspruchen zu können, bedarf es einer vorherigen Anmeldung bei einem entsprechenden Anbieter. Der grundlegende Unterschied zur statischen Variante besteht darin, dass bei einem dynamischen Code nur eine kurze URL eingebettet wird, welche den Nutzer dann auf die eigentlich Ziel-Website weiterleitet. Dies eröffnet dem Code-Inhaber z. B. die URL bzw. die codierten Informationen jederzeit zu verändern, Traffic-Statistiken einzusehen und darüber Kampagnenerfolge zu messen, oder sogar den Code kennwortgeschützt zu gestalten.

Vorteile und Nachteile der QR-Code-Varianten

  Statischer QR-Code Dynamischer QR-Code
Vorteile vereinfacht und beschleunigt Prozesse vereinfacht und beschleunigt Prozesse
läuft niemals ab & kann beliebig oft gescannt werden zeitgesteuerte Kampagnen möglich
leitet direkt zur Ziel-URL  
kostenfrei  
  Inhalte/Adresse jederzeit änderbar, dadurch mögliche Kostenersparnis
  bessere Lesbarkeit durch kleine QR-Codes mit schlanken URLs
ohne URL sind codierte Inhalte offline lesbar DSGVO-konforme Statistiken via QR-Code-Tracking
  automatische Überprüfung auf verwaiste URLs
  Möglichkeit eines Kennwortschutzes der Inhalte
Nachteile URL / Inhalt nicht veränderbar  
  kostenpflichtig
teils schlechtere Lesbarkeit auf Grund hoher Komplexität und Datendichte  
nicht an sich bewegenden Objekten scannbar nicht an sich bewegenden Objekten scannbar
Lesbarkeit manipulierbar Lesbarkeit manipulierbar


Die oben stehende Übersicht erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, sie soll im Kern einen Überblick geben und bringt dabei eines klar zum Ausdruck: Es gibt keinen besseren oder schlechteren QR-Code-Typ. Die gewünschte Anwendung und der zu erzielende Effekt bestimmen im Letzten die Auswahl der optimalen Variante.

Breites Spektrum der Einsatzmöglichkeiten

Im Allgemeinen sind der Nutzung von QR-Codes im digitalen medialen Zeitalter nahezu keine Grenzen gesetzt. Ob im öffentlichen Raum, in Medien, in unterschiedlichen kommerziellen Bereichen und Branchen, im privaten Leben und sogar in der modernen Kunst & Architektur sind die unverkennbaren 2D-Codes kaum noch zu entbehren.

Die Integration von QR-Codes ist beispielweise auf Plakaten, Visitenkarten, Flyern, Verpackungen sehr oft vorzufinden. Einen sehr hohen wirtschaftlichen Nutzen erbringen die Codes aber seit jeher bei Kennzeichnungen im Logistikbereich, der industriellen Produktion und generell bei der Informationsweitergabe komplexer Daten. Umfangreichere Bedienungsanleitungen, Sicherheitsinformationen/ Gebots- und Warnhinweise oder sogar Anwendervideos lassen sich so über einen einzigen, platzsparenden Code übermitteln – bei Bedarf sogar mehrsprachig.

Konkrete Verwendungen für QR-Codes finden wir beispielsweise bei:

  • der Prozessteuerung zur Leitung und Lagerung von Bauteilen, Baugruppen und Endprodukten
  • der Bereitstellung umfangreicher und sicherheitsrelevanter Daten an Maschinen und Geräten
  • der Inventarisierung in Unternehmen und Behörden
  • Hinweis- und Informationstafeln touristischer Routen, um spezielle Detailinformationen anzubieten
  • der Fahrplanauskunft und als Orientierungshilfe an Haltestellen und auf Bahnhöfen des öffentlichen Nahverkehrs
  • Produktverpackungen und Versandetiketten
  • vielen weiteren Anwendungen

Fazit

QR-Codes sind individuell, konkret und vielseitig zugleich. Dies gilt nicht nur für den Inhalt der verschlüsselten Matrix, sondern auch für deren gestalterische Umsetzung.

Sie nehmen Kontakt zu uns auf und wir beraten Sie bzgl. Layout, Material und der für Sie optimalen Fertigungstechnologie. Vertrauen Sie auf über 30 Jahre Erfahrung!


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