Maske? Tragen! - Was Sie über die vorgeschriebenen Masken wissen müssen

Die Verschärfung der Maskenpflicht stellt Unternehmen wie Privatpersonen vor eine große Herausforderung.
Mit welcher Mund-Nasen-Bedeckung Sie sich, Ihre Arbeitnehmer, Geschäftskunden und Personen in Ihrem Umfeld wirksam schützen und wie Sie qualifizierte FFP2 Masken und medizinische Masken erkennen, erklären wir Ihnen kurz und knapp:

FFP2-Masken - Worauf Sie achten müssen

FFP2-Masken sind partikelfiltrierende Halbmasken mit mittlerem Abscheidevermögen.
Sie schützen den Träger vor gesundheitsschädlichen oder mindergiftigen Partikeln, Stäuben und Nebel. Partikelmasken filtern mindestens 94% und sind bis zu einem 10-fachen des jeweiligen Grenzwertes einsetzbar.

Atemschutzmasken müssen der Europäischen Norm 149 entsprechen und ein CE Kennzeichen tragen, da sie in die PSA Kategorie III einzuordnen sind.
Die vierstellige Ziffer hinter dem CE-Zeichen identifiziert das Prüfinstitut, welches die jährliche Überwachungsmaßnahme durchgeführt hat.
Ob es sich dabei um ein zugelassenes Institut handelt, können sie in der Nando Datenbank der EU überprüfen.

Ob es sich um eine Einwegmaske oder um eine wiederverwendbare Maske handelt, erkennen Sie an der Kennzeichnung NR = non reuseable oder R = reuseable.

  • Non reuseable (nicht wiederverwendbare) Masken sollen maximal 8 Stunden getragen und danach entsorgt werden.
  • Reuseable (wiederverwendbare) Masken können bis zu 24 Stunden getragen werden, sollten aber nach jedem Einsatz gereinigt und auf Beschädigung überprüft werden.

Unabhängig von diesen Empfehlungen ist eine Maske sofort auszutauschen, wenn sich der Atemwiderstand merklich erhöht oder die Maske beschädigt ist.

Achten Sie bei der Auswahl der Masken darauf, dass die Masken die entsprechenden Kennzeichnungen aufweisen und auch der Hersteller, Produktbezeichnung und Schutzklasse angegeben sind. Produktbegleitende Dokumente wie Konformitäts- oder Prüfzertifikate sind ein weiteres Indiz für die Qualität der Maske.

Eigenschaften medizinischer Masken 

Als Alternative zu den FFP2-Masken erlaubt die Bundesregierung das Tragen von medizinischen Masken, besser bekannt als OP-Maske oder Mund-Nasen-Schutzmaske.

Bei OP-Masken handelt es sich um mehrlagige Gesichtsmasken aus Kunstoffen, die bestimmte Filtereigenschaften erfüllen. Dabei kommt auch ein spezielles Filtervlies, das Meltblown Vlies, zum Einsatz.

OP-Masken sind Medizinprodukte und müssen daher der DIN EN 14683 entsprechen.
Dabei werden Sie in die drei Typen I, II und IIR eingeteilt. Diese unterscheiden sich u. a. in Ihrer Filterwirksamkeit bei Bakterien, Flüssigkeitsresistenz und dem Atemwiderstand.

  Typ I Typ II Typ IIR
medizinische Zulassung ja ja ja
bakterielle Filterleistung 95 % 98 % 98 %
Flüssigkeitsresistenz - - flüssigkeitsresistent
Atemwiderstand weniger als 40 Pa/cm² weniger als 40 Pa/cm² weniger als 60 Pa/cm²


Hersteller von OP-Masken müssen die Konformität mit den gesetzlichen Vorgaben zertifizieren lassen und dies durch Aufbringen des CE-Zeichens bestätigen. Das CE-Zeichen findet sich meist an der Verpackung der medizinischen Gesichtsmasken.

Da es sich auch bei diesen Masken um ein Einmalprodukt handelt, müssen sie regelmäßig gewechselt und entsorgt werden.

Bestellen Sie noch heute Ihre FFP2 Partikelmasken oder medizinischen Mundschutz im Brewes Onlineshop!


Schreiben Sie einen Kommentar