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Erste-Hilfe-Kästen - Verbandskästen

In Betrieben gemäß ASR A4.3  „Erste-Hilfe-Räume und Einrichtungen zur Ersten Hilfe“ oder Kraftfahrzeugen, entsprechend den Anforderungen der Straßenverkehrsordnung müssen die Voraussetzungen zur Leistung von Erster Hilfe gewährleistet sein. Erste-Hilfe-Material in verschiedenen Verbandskästen und Erste-Hilfe-Koffern finden Sie bei brewes in dieser Rubrik:

Verbandskästen, Erste-Hilfe-Kästen, Erste-Hilfe-Koffer, Sanikästen

In Betrieben und öffentlichen Einrichtungen sowie in Kraftfahrzeugen schreiben die Arbeitsstättenregel ASR A4.3 und die Unfallverhütungsvorschrift die Vorhaltung von Erste-Hilfe Materialien vor.
Dazu eignet sich ein Verbandskasten, auch Erste-Hilfe-Kasten oder Erste-Hilfe-Koffer genannt. Der Inhalt dieses Erste-Hilfe-Kastens unterscheidet sich nach Art und Größe des Unternehmens. 
In Deutschland und in vielen anderen Ländern existieren gesetzlich geregelte Mindeststandards für das Vorhalten von Erste-Hilfe-Material in Betrieben und das Mitführen von Verbandkästen im Straßenverkehr.
Entsprechend der Größe und der Art des Unternehmens ist die Grundausstattung an Erste-Hilfe-Material nach DIN 13157 bzw. DIN 13169 vorgeschrieben.
Anzahl der bereitzuhaltenden Verbandkästen
Betriebsart Zahl der Beschäftigten Anzahl Verbandkästen
DIN 13157 DIN 13169
Verwaltungs- und Handelsbetriebe 1-50 1  
51-300   1
je 300 weitere Beschäftigte zusätzlich 1
Herstellungs-, Verarbeitungs und vergleichbare Betriebe 1-20 1  
21-100   1
je 100 weitere Beschäftigte zusätzlich 1
Baustellen und baustellenähnliche Einrichtungen 1 - 10 1  
11 - 50   1
je 50 weitere Beschäftigte zusätzlich 1

Verbandskästen (Erste -Hilfe-Koffer) mit einer Füllung nach DIN 13157 unterscheiden sich nicht in der Art des Inhaltes, sondern nur durch die Menge von Verbandkästen mit der Füllung nach DIN 13169. Dabei gilt: zwei Verbandskästen mit Füllung nach DIN 13157 ersetzen einen Verbandskasten mit Füllung nach DIN 13169.

Inhalt von Verbandskästen, Betriebsverbandskästen

Verbandskästen enthalten normalerweise nicht nur Verbandsmaterial im engeren Sinne wie Mullbinden, Wundauflagen, Dreiecktücher, Heftpflaster, etc., sondern darüber hinaus weiteres Erste-Hilfe-Material, wie Beatmungsmasken, Kühlsprays, Kältekissen, Pinzetten, und Einmalhandschuhe. Vorgeschrieben sind auch eine Erste-Hilfe-Anleitung für unerfahrene Benutzer sowie ein Inhaltsverzeichnis.

Für die Erste-Hilfe-Leistung im Alltag ist diese Ausstattung genügend. Der Rettungsdienst verfügt für Notfälle ohnehin über eine weitaus umfangreichere Ausrüstung.

Die  DIN 13169 und die DIN 13157 definieren eine bestimmte Minimal-Zusammenstellung von Erste Hilfe Sets für alle Arbeitsstätten in Deutschland  - in Unternehmen, Behörden, Schulen, Baustellen, Gastronomie etc. Je nach Größe der Arbeitsstätte, Anzahl der Beschäftigten und dem Gefahrenpotential sind dabei mehrere Betriebsverbandkästen für den Notfall zugänglich zu machen

»» Verbandskästen mit Füllung gemäß DIN 13169 bzw.
»» Verbandskästen mit Füllung gemäß DIN 13 157

Nach den Forderungen der StVZO  muss in jedem Kraftfahrzeug ein Verbandskasten mit einem Inhalt nach der DIN 13164 mitgeführt werden.

Jeder Verbandkasten, muss nach  DGUV Vorschrift 9 (ehemals BGV A8)  durch das Rettungszeichen "Erste Hilfe" (ein weißes Kreuz auf quadratischem grünem Feld mit weißer Umrandung)  gekennzeichnet werden. Bei den meisten Erste-Hilfe-Koffern ist dieses Zeichen bereits aufgedruckt. Wird ein Erste-Hilfe-Kasten so aufbewahrt, dass er nicht öffentlich einsehbar ist, dann muss der Aufbewahrungsort durch ein entsprechendes Hinweisschild gekennzeichnet werden.

Besonders auf Baustellen, in Produktionsbetrieben, die mit Gefahrstoffen arbeiten, in Labors und Chemieunternehmen oder in der Elektrotechnik und Energieversorgung sind nach den Unfallverhütungsvorschriften spezielle Inhalte in den Verbandskästen vorgesehen. Sie dienen dazu, um häufig auftretende Verletzungen sofort mit geeigneten Mitteln behandeln zu können, um u.U. Leben zu retten, bedrohende Gefahren oder Gesundheitsstörungen bis zum Eintreffen professioneller Hilfe (Arzt, Rettungsdienst) abzuwenden oder zu mildern.

Nach UVV vorgeschriebene Zusatzinhalte sind z.B. Augen-Sofortspülungen, Beatmungsmasken, Kühlsprays, Kältekissen, Replantatbeutel, Defibrillatoren, Sauerstoffflaschen, Spezialverbände, verschiedene Instrumente etc.

Aufbewahrung von Erste-Hilfe- und Verbandsmaterial

Die Aufbewahrungsorte für Verbandsmaterial und Ausrüstungen für die erste Hilfe richten sich in erster Linie nach der Struktur des Betriebes: Ausdehnung und  Räumlichkeiten, Betriebsarten und der räumlichen Verteilung der Arbeitsplätze. Außerdem dürfen Unfallschwerpunkte nicht außer Acht gelassen werden.

Die Ausrüstung und das Verbandsmaterial müssen so aufbewahrt werden, dass sie jederzeit, auch in Notsituationen, schnell und leicht zugänglich sind und auch für ortsunkundige Personen auffindbar, also gut erkennbar sein. Deshalb müssen Erste-Hilfe-Einrichtungen sowie Aufbewahrungsorte von Erste-Hilfe-Material, d.h. auch Verbandkästen deutlich erkennbar und dauerhaft gemäß Arbeitsstättenregel (ASR) A 1.3 „Sicherheits- und Gesundheitskennzeichnung am Arbeitsplatz“ gekennzeichnet werden.

Das Erste-Hilfe-Material muss während der Aufbewahrung gegen schädigende Einflüsse insbesondere Verunreinigungen, Nässe und hohe Temperaturen geschützt werden. Handelsübliche Verbandskästen bestehen in der Regel aus lackiertem Stahlblech oder einem sehr robusten ABS-Kunststoff, der für medizinische Geräte, Arzneimittel und Lebensmittel zugelassen ist. Das Material der Verbandskästen ist schlag- und bruchfest, temperaturbeständig und wartungsfrei.

Neben Behältnissen, wie Verbandskästen, Erste-Hilfe-Koffer können auch Erste-Hilfe Schränke benutzt werden.

Söhngen Kunststoff-Verbandskästen zur sicheren Aufbewahrung des Erste-Hilfe-Material und Verbandsmaterial

Die zwei Kofferschalen der Erste-Hilfe-Koffer sind formbeständig und griffsympathisch. Alle Bauteile sind abgerundet ohne scharfe Ecken und Kanten.
Die Kunststoff-Verbandskästen verfügen über Scharniere, eine Gummidichtung und Verschlusslaschen oder leichtgängige Drehverschlüsse. Damit wird der Inhalt optimal geschützt vor Spritzwasser, Feuchtigkeit, Staub und Verschmutzung.
Jede Kofferschale verfügt über variable Trennstege für die Inneneinteilung und eine  transparente Trennwand zur Fixierung der Füllteile beim Öffnen. Durch die variable Inneneinteilung mit Trennstegen ist das Verbandsmaterial stets aufgeräumt.
Der Hersteller Söhngen gewährt 5 Jahre  Herstellergarantie auf alle bewegliche Funktionsteile wie Griffe, Verschlüsse, Scharniere und Clips für Deckelplatten, sowie auf Farbgleichheit der Koffer. 
Die Kunststoff-Erste-Hilfe-Koffer des Herstellers Söhngen sind konzipiert für mobilen und stationären Einsatz. Alle Koffer sind serienmäßig mit einer  Wandhalterung  ausgestattet. Diese Wandhalterungen garantieren eine sichere Fixierung der Verbandskästen an der Wand sowie eine schnelle Entnahme.  
Die 90°-Arretierung der Wandhalterung ermöglicht es, den Koffer an der Wand in einer 90° -Stellung zu öffnen, um das Verbandsmaterial zu entnehmen.
Für mobile Einsätze kann der Koffer schnell aus der Wandhalterung entnommen und an den Unfallort gebracht werden. Die beiden seitlich an der Wandhalterung  angebrachten handlichen Grifftasten sorgen für problemlose Kofferentnahme. Durch beidhändiges leichtes Eindrücken der Grifftasten löst sich der Verbandskasten aus der Arretierung und kann entnommen werden.
Der extra verstärkte Tragegriff hält den Belastungen im Notfalleinsatz problemlos stand.
Die Verbandkästen von Söhngen sind plombierbar, das heißt, die Kofferschalen verfügen an den Verschlussseiten über zusätzliche Ösen durch die die Plomben, gezogen werden können.

Da in manchen Arbeitsbereichen, die spezielle Gefahrenpotenziale bergen, können Erweiterungen  der standardmäßigen DIN-Füllung für die Erste Hilfe von Vorteil sind. bieten wir Ihnen die sogenannten Branchenkoffer in unserem Onlineshop unter der Bezeichnung „Beruf spezial“ für alle wichtigen Anforderungsbereiche / Berufsgruppen an.

Erste Hilfe und Verbandskästen - zusätzliche Mittel

Über den Inhalt des Standard-Verbandkastens nach DIN 13157 bzw. DIN 13164  hinaus sind auf Grund betriebsärztlicher Entscheidungen oder betriebsbedingter Gefährdungen zusätzliches Erste-Hilfe-Material bereitzuhalten.
Z.B. Sind in medizinische, technische und chemische Laborbetrieben sowie in Anlagen der chemischen Industrie entsprechen der GUV-Regel „Laboratorien“ (DGUV Information 213-850  [bisher BGI/GUV-I 850-0] ) Augenspülflaschen bereitzuhalten.
Bei betriebsspezifischen Gefahren, z.B. im Hinblick auf das Einwirken gefährlicher chemischer Stoffe, können Arzneimittel oder Sauerstoff zum Erste-Hilfe-Material gehören. Diese dürfen ausschließlich vom Arzt oder von besonders ärztlich eingewiesenem Personal angewandt werden.
Arzneimittel, die nicht für die Erste-Hilfe-Leistung notwendig sind, z.B. Schmerztabletten, gehören nicht zum Erste-Hilfe-Material und damit auch nicht in die Verbandkästen.
In Zweifelsfällen gibt der Betriebsarzt, der für den Betrieb zuständige Arbeitsmedizinische Dienst oder der Technische Aufsichtsdienst des zuständigen Unfallversicherungsträgers Auskunft.

Haltbarkeit und Austausch von Verbandsstoffen in Verbandskästen und Erste-Hilfe-Schränken

Nach geltendem Medizinproduktegesetz müssen alle Verbandstoffe eine CE-Kennzeichnung tragen. Unsterile Verbandsstoffe (wie Mullbinden, Dreiecktücher etc.) bedürfen jedoch keiner Angabe eines Verfalldatums.
Ist dennoch ein Verfalldatum angegeben, verbietet das Medizinproduktegesetz unter Androhung eines Bußgeldes die weitere Anwendung nach Ablauf des Verfalldatums.
Erste-Hilfe-Material ohne Verfalldatum muss erst bei Verschmutzung oder Beschädigung ausgetauscht werden.
Die sterilen Inhalte, zum Beispiel sterilisierte Kompressen, haben ein Verfallsdatum. Nach Ablauf müssen sie ausgetauscht werden, weil sonst die Sterilität nicht mehr gewährleis­tet ist.
In Betriebsverbandkästen müssen Sterilmaterialien nach Ablauf des Verfalldatums nach DGUV Information 204-022 (bisher BGI 509) ausgetauscht werden.
Bei Brewes erhalten Sie u.a. Sets, die nur diese sterilen Produkte enthalten. Das erleichtert den Austausch, denn es muss nicht alles komplett gewechselt werden.  
 
Die sterilen Verbandstoffe von SÖHNGEN® sind außer mit der verpflichtenden CE-Kennzeichnung auch mit dem Herstellungsdatum ausgestattet. Sie sind mit einem Haltbarkeitsdatum von 20 Jahren versehen.
Die Leina-Werke geben für Sterilprodukte eine Haltbarkeit von 5 Jahren an.
Die lange Haltbarkeit ergibt sich aus der keimdichten Verpackung der sterilen Verbandsstoffe. Diese Verpackung ist in der Regel eine Kombination aus Sterilbarriere und Schutzverpackung. Vor der Sterilgutverpackung durchläuft das Verpackungsmaterial genau wie das Sterilgut  ein Sterilisationsverfahren. Nachdem das Verbandsmaterial in der Verpackung eingebracht wurde, erfolgt die keimdichte Versiegelung der Verpackung.
Durch die lange Haltbarkeit der sterilen Verbandsmaterialien von Söhngen können diese im Normalfall innerhalb des Verwendungszeitraumes verbraucht werden.  Aufwendige Überwachungsmaßnahmen zum Austausch entfallen.
 
Aber auch die unsterile Verbandstoffe können mit der Zeit Schaden nehmen: Binden können ihre Elastizität verlieren, Klebestreifen ihre Haftfähigkeit, Einmalhandschuhe werden nach langer Lagerung porös.  Daher muss man im Einzelfall entscheiden, ob man sie austauscht. Für diesen Fall gibt es diese Austauschprodukte einzeln in unserem Onlineshop.
Entnommene Mittel sind natürlich regelmäßig zu ergänzen. Die Inhalte offener, aufgerissener oder beschädigter  Verpackungen sind nicht mehr zu verwenden und müssen ersetzt werden. 

Kennzeichnung von Verbandskästen und Erste-Hilfe-Einrichtungen

Aufbewahrungsorte der Verbandsmittel sind deutlich erkennbar und dauerhaft durch ein weißes Kreuz auf quadratischem oder rechteckigem grünem Feld mit weißer Umrandung (Rettungszeichen „Erste Hilfe“) zu kennzeichnen.
Auf den nächstgelegenen Aufbewahrungsort ist durch einen weißen, liegenden Pfeil auf rechteckigem grünem Feld mit weißer Umrandung zusammen mit dem Rettungszeichen „Erste Hilfe” hinzuweisen (E 13 Richtungsangabe für Erste-Hilfe-Einrichtungen).
Die Zeichen müssen der ASR A1.3, DGUV Vorschrift 9 (bisher BGV A8) und ISO 7010 entsprechen.

Das Verbandbuch - Unfälle und Verletzungen richtig dokumentieren

Nach DGUV Vorschrift 1 (bisher BGV A1 §24, Abs. 6) müssen Verletzungen und Unfälle in Betrieben und Behörden ordnungsgemäß aufgezeichnet werden. Auch die erbrachten Erste-Hilfe-Leistungen unterliegen der Dokumentationspflicht des Unternehmers: „ Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass jede Erste-Hilfe-Leistung dokumentiert und diese Dokumentation fünf Jahre lang verfügbar gehalten wird. Die Dokumente sind vertraulich zu behandeln.“

Um dieser Aufzeichnungspflicht nachzugehen empfiehlt sich ein Verbandbuch, mit dem Erste-Hilfe-Leistungen dokumentiert werden können.

Die notwendigen Informationen können direkt am Unfallort eingetragen werden und das Verbandbuch im Verbandskasten aufbewahrt werden. Verbandbücher in den Formaten DIN A 4 und DIN A 5 können im Brewes Online-Shop bestellt werden. Die Verbandbücher besitzen einen Karton-Umschlag und auf 62 Seiten vorgedruckten Spalten zur Registrierung von Betriebsunfällen.

Für die Nachvollziehbarkeit der benutzten Erste-Hilfe-Utensilien, wann, wo und mit welcher Verletzung ist ein Verbandbuch von großem Nutzen. Hierbei lässt sich nicht nur der betriebliche Unfallschutz nachvollziehen, auch bei Unfallmeldungen und Nachfolgeschäden kann über ein Verbandbuch, wenn es zuverlässig geführt wird, schnell und einfach alles nachgeschlagen werden. Damit lässt sich auch nach der Nutzung des Erste-Hilfe-Kastens oder des Verbandsschrankes eine schnelle und unkomplizierte Auffüllung der verbrauchten Materialien durchführen.

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